Verzinkung
Bei solchen Kisten, bei denen außen eine Beleistung ver-
mieden werden muß, wie bei Exportkisten, und bei denen Seiten-
und Stirnwände besonders gut zusammenhalten müssen, wählt
Abb. 26—28. Drei Arten der Verzinkung.
man anstatt der Benagelung und der Beleistung das Verzinken.
In Abb. 26 bis 28 sind die drei gebräuchlichsten Arten der Ver-
zinkung dargestellt.
Die drei verschiedenen Arten des Verzinkens sind 1. die gerade
2. die schräge, und 3. das Schwalbenschwanzverzinken. Die
Bretter derKistenwandungen werden bei verzinkten Kisten vorher
miteinander verleimt, gleichfalls wird die Zinkungsfläche in Leim
eingetaucht. Die durch den Leim unsauber gewordenen Kanten
können mittels Putzhobel -abgehobelt werden. Diese Arbeit
ist recht unwirtschaftlich, einmal in bezug auf Arbeitszeit und
ferner wegen des häufigen Stumpfwerdens der Putzhobel.
Aus diesem Grunde empfiehlt es sich, den ausgetretenen Leim
in einfacher Weise mittels eines großen schnell laufenden
Sandsteines abzuschleifen.
Was die drei verschiedenen Arten der Verzinkung anbelangt,
SO erscheint die gerade nicht nur als die einfachere und billigere,
sondern vor allen Dingen auch als die beste Verzinkung. Dies
deshalb, weil bei der Schwalbenschwanzverzinkung auf die für
die Verzinkung zur Verfügung stehende Kantenlänge der 2,5te
Teil der Zinkenanzahl in Frage kommt als bei der einfachen
geraden Verzinkung. Durch diese Erhöhung der Leimungsfläche
bei der geraden Verzinkung erscheint diese den beiden anderen
Arten nicht unwesentlich überlegen. Im allgemeinen wird die
Da
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