nicht aus neben-
einander aufge-
reihten Dauben,
sondern aus meh-
reren Lagen von
Schälholz, das
nicht wie Sperr-
holz verleimt, son-
dern mit Stiften
aufeinander gedü-
belt wird. Sie wer-
den durch aufge-
Abb. 83. Schmierseifenkübel und Senffaß. nletete Spanreifen
ohne Spannung zu -
sammengehalten und mit einem leichten Holzdeckel verschlossen;
Abb. 81 zeigt eine Reihe solcher Fässer. Sie dienen zum Transport
leichter Gegenstände, wie Zimt und dergl. Es muß bei ihnen
besonders darauf geachtet werden, daß das Holz bei der Ver-
arbeitung gut getrocknet ist. Da die Fässer keinen inneren
Halt haben, werfen sie sich sehr stark, und werden undicht wie
Abb. 82 zeigt. Die Erscheinung tritt bei leeren Fässern und häu-
figem Temperaturwechsel besonders leicht ein.
Für Versand im Binnenland findet man auch häufig Fässer,
denen ein Boden fehlt und anstatt dieses ein Deckel mit Scharnier
aufgesetzt ist. Sie werden gewöhnlich zu Butter, Senf und Seife
verwendet und oft geleert und wieder geschlossen. Die
Fässer sind nicht so fest wie die anderen, genügen aber den
Ansprüchen des Inlandtransportes recht gut. Abb. 83 zeigt
rechts ein solches Faß. Der Deckel ist mit einem eisernen Bügel
verschraubt, der sich links in einer scharnierartigen ‚Öse bewegt
und rechts mittels einer Schraube in ein an dem Faß befindliches
Ohr verschraubt wird. Hiermit kann man besonders unter
Pappezwischenlage eine vollständige Dichtung des Deckels
erreichen.
Links von diesem Faß liegt auf Abb. 83 ein solches aus ver-
zinktem Eisenblech mit zwei Henkeln und Deckel. Auch dieses
Faß kommt nur für den Inlandtransport in Frage. Der Deckel
ist hier in einfacher Form festgehalten dadurch, daß durch einen
Schlitz eine Oese hindurchtritt, die durch einen Haken, der mit
dem Deckel vernietet ist, blockiert wird. Der Haken selbst ist
in seiner Spitze durchbohrt, es kann hier eine Plombe durch-
gezogen werden. Die Deckelversteifung ist gleich als Scharnier-
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