gebogen und dort verleimt. Die Methode ist bei KEinzelfabri-
kation und kleinen Serien mit den anderen Verbindungen noch
konkurrenzfähig, hält aber nicht gut; bei Massenfabrikation
kommt sie kaum noch in Frage.
Die Abb. 172 und 173 zeigen noch eine andere Art der Ein-
ziehung des Halses der Schachtel, so daß auch hier ein Über-
stehen des Deckelrandes über den Zylinderkörper der Schachtel
nicht stattfindet. Der Rand ist hier durch Riffelräder einge-
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Abb. 163—171. Zackenschachteln,
zogen. Die Konstruktion kommt aber nur bei solchen Schachteln
in Frage, die nicht sehr dicht sein brauchen und ist vor allen
Dingen bei Schachteln, die Puder und feines Mehl enthalten,
zu verwerfen, weil diese hier aus-
stäuben. Solche Schachteln be- +
zeichnet man als Stülpschachteln.
Eine Sonderform, die flaschen-
artig als Streubüchse ausgebildet
ist, zeigt Abb. 174. Sie ist voll-
kommen durch Ziehen entstanden,
sehr dicht und wegen ihrer doppelten Abb. 172.
Wandungen gut steif. Bei ihrer Öff-
nung ist ein Pfropfen b mit ein- SE
geleimtem Sieb a in dem Flaschen- E
hals c eingeleimt. Über diesen wird . SE
dann der Deckel d übergeschoben. a AL
Der Pfr i ; hüch:
er opfen b mit dem Sieba Abb. 178. Streubüchse.
bleibt ständig über der Flasche, so
daß der Inhalt nur ausgestäubt, aber nicht ausgeschüttet
werden kann. ;
Außer den runden Kartonnagen werden zur Verpackung
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