Zu 1.: Das bloße
Ineinanderstecken
geschieht bei den ver-
schiedenen Arten der
bereits erwähnten
Faltschachteln. In
ähnlicher Weise kön-
nen auch größere
Packungen, sogar
Kartons hergestellt
Abb. 188 werden. Bei großen
Mengen ist die Her-
stellung wirtschaft-
lich, da sich hier die
Werkzeuge - recht-
zeitig abschreiben
lassen. Nachteilig ist
das leichte Ausein-
anderreißen der die
Befestigung be-
dingenden vorstehen-
den Lappen.
Zu 2.: Das Kle-
Abb. 188 und Abb. 180 Das Falten einer flachen ben ist in der Schach-
Faltschachtel ohne Heftung in zwei Stadien. telfertigung nicht all-
zuhäufig. Es wird
bei nicht gezogenen Zigarettenschachteln zum Verkleben der
Ecken (Abb. 190) verwendet und allgemein zum Überziehen der
Verzierungspapiere der Schachteln. In sehr vielen Fällen
werden diese Verzierungspapiere mittels warmer Stempel auf
die Pappe aufgebracht.
Zu 3.: Das Heften geschieht in der bekannten Weise wie
bei den Büroheftmaschinen mit Drahtklammern. Es ist für
kleine Packungen, die weder
Anspruch auf besondere Halt-
barkeit, noch auf elegantes
Äußere legen, als billig zu emp-
fehlen, es kommt ‘aber auch für
größere Postkartons mit inneren
Holzleisten vor. Die verschie-
denen Heftmöglichkeiten zeigen
Abb. 190. Vorgeklebte Zigaretten- Abb. 191—198.
schachtel.
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