Schluß
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beruft sich dabei auf die „allgemein gültige“ Werttheorie. Dies
beweist aber wiederum nur, wie schwer — rein logisch genom-
men — die gestellte Aufgabe ist und welche ‚„Gedankenarbeit‘
sie von den modernen Scholastikern verlangt. Doch erleichtert
dieser Umstand zugleich beträchtlich die Aufgabe der Kritik und
gestattet die allgemeinen logischen Fehlgriffe und die sonstigen
schwachen Stellen des Gegners aufzudecken. Und so fördert die
Kritik der bourgeoisen Oekonomie die Entwicklung der eigenen
ökonomischen Wissenschaft des Proletariats. Die bourgeoise Wis-
senschaft hat nunmehr aufgehört, die Erkenntnis der sozialen Ver-
hältnisse zu ihrem Ziele zu machen. Sie beschäftigt sich nur mit
deren Apologie. Das wissenschaftliche Kampffeld behauptet allein
der Marxismus, der sich nicht scheut, die gesellschaftlichen Ent-
wicklungsgesetze zu analysieren, auch wenn sie die gegenwärtige
Gesellschaft dem unvermeidlichen Untergang zuführen. In
diesem Sinne war und bleibt der Marxismus die theoretische rote
Fahne, des Banner, um das sich alle sammeln, die den Mut haben,
dem herannahenden Gewitter kühn entgegen zu schauen.