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Erst nach Verlauf einiger Jahre konnten sich die
Finanzgesellschaften wieder erholen. In dem Jahres
bericht der Bank für elektrische Unternehmungen für
1904/05 heisst es: „Ganz besonders (aber) hat im ab
gelaufenen Jahre beim Publikum und namentlich an der
Börse die günstige Beurteilung aller mit der Elektrizität
zusammenhängenden Wertpapiere Fortschritte gemacht,
und zwar in solchem Masse, dass die Bewertung, wie
sie durch den einstweiligen und sogar durch den in den
nächsten Jahren mutmasslich zu erzielenden Geschäfts
ertrag gerechtfertigt sein möchte, in manchen Fällen
bereits als übersetzt angesehen werden darf.“
In der Schweiz gibt es zurzeit vier grössere Finanz
gesellschaften der Flektrizitätsindustrie, die hier nach
einander noch etwas näher besprochen werden mögen,
und zwar sind dies:
1. die „Bank für elektrische Unternehmungen“ (Banque
pour entreprises electriques) in Zürich;
die „Schweizerische Gesellschaft für elektrische
Industrie“ (Societd suisse d’industrie electrique)
in Basel;
3. die „Motor, Aktiengesellschaft für angewandte
Elektrizität“ in Baden (Schweiz);
4- die „Societe Franco-Suisse pourl’Industrie Electrique“
in Genf.
a. tiiank für elektrische Unternehmungen.
Die Bank für elektrische Unternehmungen in Zürich
vv urde im Juli 1895 von der Allgemeinen Elektrizitäts-
Gesellschaft in Berlin im Verein mit der Bankgruppe
deutsche Bank, Berliner Handelsgesellschaft, National
bank für Deutschland, Delbrück Leo & Co.-Berlin, Jacob