schnittsprofit in den verschiedenen Produktionssphären derselbe
wird...». *)
Wir haben so objektiv wie möglich und vorwiegend mit
Hilfe der eignen Worte des Autors dargestellt, in welcher
Weise Marx vorzugehen versucht hat, um das Problem zu
lösen, das er sich gestellt hatte.
8 2. Die Beziehungen zwischen der Werttheorie und den Produktionskosten.
Sehen wir jetzt, wie er die Beziehungen zwischen der
vorgeschlagenen Lösung und der Tauschwerttheorie betrachtet,
wie sie von ihm von den ersten Seiten des ersten
Bandes vom «Kapital» an aufgestellt worden ist.
Er gibt zu, daß Theorie und Lösung im Gegensatz zueinander
stehen. An einer bestimmten Stelle bekennt er:
«Werden die Waren aber zu ihrem Werte verkauft, so entstehn...
sehr verschiedene Profitraten in den verschiedenen
Produktionssphären... ». ?)
Aber der Gegensatz wird für Marx ausgeglichen, wenn
man zwischen laufenden Preisen und Werten unterscheidet
oder besser, um seiner eigenen Ausdrucksweise zu folgen,
zwischen Produktionskosten und Werten; und wenn man
gleichzeitig nicht mehr nur die einzelnen Waren, Unternehmungen
und Arbeiter betrachtet, sondern die Gesamtheit
der‘ Waren, Unternehmungen und Arbeiter.
Für den ersten Punkt sind u. a. folgende Abschnitte
charakteristisch: «Die Annahme, daß die Waren der verschiedenen
Produktionssphären sich zu ihren Werten verkaufen,
bedeutet natürlich nur, daß ihr Wert der Gravitationspunkt
ist, um den ihre Preise sich drehn...» 3 (natürlich
immer der auf Grund der notwendigen Arbeitsquantität
bestimmte Wert). «Was aber die Konkurrenz nicht zeigt,
das ist die Wertbestimmung, die die Bewegung der Produktion
beherrscht; das sind die Werte, die hinter den Produktionspreisen
stehn und sie in letzter Instanz bestimmen». S)
«... Mit der Verwandlung der Werte in Produktionspreise
wird die Grundlage der Wertbestimmung selbst dem Auge
1) Das Kapital, Band III, Seite 175-176.
2) Idem Seite 175.
3) Das Kapital, Band III, Seite 157.
4) Idem Seite 188.
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