ein Teil derjenigen Produkte, die vorher den Kapitalisten
den Profit sicherten, zu verschwinden scheint, und zwar nur
durch die Tatsache, daß er anstatt mit Lohnkapital mit
technischem oder fixem Kapital gewonnen worden ist, kann
es da ein noch schwerwiegenderes Argument geben, um zu
dem Schluß zu gelangen, daß eine Werttheorie die zu der-
artigen Resultaten führt, in ihren Grundvoraussetzungen
verfehlt ist?
8 7. Die Ersetzung der Produkte durch die Arbeit und die Be-
trachtung der einzelnen Unternehmungen.
Wir haben die zweifellos direkteste Ursache der Marx-
schen Irrtümer in der uns interessierenden Frage untersucht.
Aber gleichzeitig hat eine andere Ursache mitgewirkt, die
nicht mehr die Werttheorie, wie sie von Ricardo und Marx
formuliert worden ist, an sich betrifft, sondern ganz allge-
mein den Begriff der Beziehungen von Werttheorie — wel-
che es auch immer sein möge — zur Gesamtheit der ökono-
mischen Phänomene.
Wir haben in den vorhergehenden Arbeiten nachgewie-
sen, daß, wenn auch die Auffassung von den einzelnen Unter-
nehmungen — die in einer auf Arbeitsteilung beruhenden
Gesellschaft ihrer Definition nach und als Voraussetzung für
die Betrachtung des Tauschwertes von Bedeutung ist — zur
Prüfung vieler und äußerst wichtiger ökonomischer Vor-
gänge unerläßlich ist, es doch andere gibt, für die die Auf-
fassung von der Gesamtheit der Unternehmungen — d. h.
diejenige Auffassung für welche die Waren als Produkte in
ihrer Gesamtheit abgesehen vom Wertbegriff betrachtet wer-
den — in gleichem Maße notwendig ist.
Einer der Vorteile der zweiten Auffassung ist nun
gerade der, daß sie — gerade weil sie vom Tauschwert ab-
sieht — dazu führt, die Produkte in ihrer quantitativen
Wirklichkeit zu betrachten und hiermit vor der Gefahr be-
wahrt, durch deren allmähliche Darstellung aus dem Wert
— aus irgend einem Irrtum in der Werttheorie — irgend
einen Teil jener Quantitäten unter den Augen verschwinden
zu lassen, deren tatsächliches Vorhandensein mit dieser
Auffassung vorher vergewissert worden war.
Es ist wahr, daß Marx selbst — der im ersten Band
vom «Kapital» geglaubt hatte, alle wirtschaftlichen Phäno-
mene nur mit der Betrachtung der einzelnen Betriebe beherr-
schen zu können — dann im dritten Band auch zur Betrach-
tung der Gesamtheit der Betriebe zurückgekommen ist. Aber
abgesehen davon. daß er dies nur sporadisch und zufällig
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