Full text: Die Werttheorie und das Problem des "Konstanten" (Technischen) Kapitals

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Will man eine vollständige Parallele zu den bei An- 
wendung‘ der‘ Betrachtungsweise für die Gesamtheit der Be- 
triebe vorausgesetzten Bedingungen aufstellen, nehme man 
jetzt — analog unserem Uebereinkommen bei Auseinander- 
setzung der Schlußfolgerungen vom Marxschen Gesichts- 
punkt — an, daß in Betrieb V die Hälfte des vorgestreckten 
Lohnkapitals, d. h. 30 Lire, in technisches Kapital verwandelt 
worden sind, daß man mit dem gleichen Gesamtkapital von 
60 Lire (jedoch in 30 Lire Lohn- und 30 Lire technisches 
Kapital geteilt) dieselbe Produktmenge von 100 Einheiten wie 
früher erhält, daß der Verbrauch des neuen technischen Ka- 
pitals 100 von 100 sei, und daß die 3 durch die Maschine er- 
setzten Arbeiter wenigstens für den Augenblick arbeitslos 
bleiben. 
Die Situation kann also ın folgendem Bild vergegen- 
wärtigt werden: 
' ZN Sl =) zei SE SM 25 3 
EEE 
5 (SS 1S8: | SS 18S8 | 22 | E52, SS | ES 
> ; EZ BES | sa E55) Sau 558 DS SEC 
Ss OPEN a ® 
{ “zZ = UE- U I — 
Som 3 66,66 
vo 6,66 
| 60 5,66 | 
1.160 66,66. 
N 0,66: 
Gesamt N 
|| Summe nn . 
Es genügt, die letzten Kolonnen dieses Bildes mit den 
entsprechenden des vorigen zu vergleichen, um zu erkennen, 
daß in Betrieb V, trotz Einführung des technischen Kapitals 
keine Veränderung weder iın der Quantität des gewonnenen 
Gesamtproduktes, noch in der totalen Roheinnahme, noch 
in den absoluten und relativen Spielräumen, noch bei ihrer 
Buchführung stattgefunden. hat. 
Nachdem einmal das Gesamtkapital — obgleich es heute 
nicht mehr aus 60 Lire reinem Lohnkapital, sondern aus 
30 Lire der einen und 30 Lire der andern Art zusammen- 
gesetzt ist — seine identische Größe bewahrt hat, führt das
	        
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