belasten, die Bahn denjenigen Kräften frei, für die der Ein-
heitspreis der Produkte abnimmt, wenn bei gleichen Aus-
gaben die Menge derselben Produkte zunimmt. /
Von einem allgemeinen Gesichtspunkt aus erscheint der
Grundirrtum der von uns früher untersuchten Marxschen
Schlußfolgerungen Sschwerwiegender, wenn man ihn, wie
jetzt, auf eine vermehrte Produktion bezieht.
Man nehme an, daß man — immer in Betrieb V — mit
einem Gesamtkapital von 60 Liren, von denen 30 aus tech-
Nischem Kapital (mit totalem Verbrauch) besteht, nicht
mehr, wie wir in den vorhergehenden Kapiteln vorausgesetzt
haben, 100; sondern 150 Einheiten erhalte.
Für Marx konnte — auch wenn die produzierten Einhei-
ten sich auf 100 gehalten hätten, d.h. die Größe, die dem
früheren Lohnkapital von 60 entsprach, bewahrt hätten, —
‘der Profit auf die 30 Einheiten des technischen Kapitals nur
durch eine SOZzUusagen künstliche Erhöhung des Wertes jeder
dieser 100 Einheiten sicher gestellt werden. Da die Grund-
voraussetzung von Marx, die Unmöglichkeit mit technischem
(«konstantem») Kapital einen Mehrwert zu erhalten, unab-
hängig von der Größe der gewonnenen Quantitäten fest beste-
hen bleibt, ergibt sich die. Notwendigkeit einer künstlichen
Preiserhöhung des ganzen Produktes auch dann weiter,
wenn dieses von 100 auf 150 Einheiten angewachsen ist.
Von einem rein logischen Gesichtspunkt aus erscheint
also die Unfähigkeit des Marxschen Systems, die wirklichen
Größen der Produkte treu darzustellen, diesen mit einmali-
den Kriterien einen angemessenen Tauschwert und dem ent-
sprechenden Kapital ‚einen normalen Profit zu garantieren‘
in bezug auf die Wirkungen in diesem Fall noch schwer-
wiegender als im vorigen.
Wenn es schon sinnlos war, mit einer rein künstlichen
Werterhöhung die Krwerbsfähigkeit zu Gunsten eines Pro-
duktes, dessen Größe, bei sonst unveränderten Bedingungen,
gleich geblieben ist, sichern zu sollen, ud zwar nur, weil die-
ses Produkt mit einem gleich großen, aber anders zusam-
Mmengesetzten Kapital als früher gewonnen wird, muß dieser
Unsinn noch ungeheuerlicher erscheinen, wenn man diese
Methode auf ein Produkt anwenden soll, dessen Quantität
gewachsen ist.
Wenn man jedoch von diesem Irrtum absieht und ihn
sogar für einen Augenblick als eine der Grundlagen der
Ableitung annimmt, und einfach die zwischen den Tausch-