Full text: Die Werttheorie und das Problem des "Konstanten" (Technischen) Kapitals

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listen, die als erste die neuen Vervollkommnungen angewen- 
det haben, mit vorübergehenden Differentialprofiten an einer 
proportional größeren Quote des kollektiven Mehrproduktes 
als die anderen teil hatten, wird aufhören; aber die Tatsache: 
durch die alle Kapitalisten, auch wenn sie sich in Pproportio- 
nale Quoten des kollektiven Mehrproduktes teilen, sehen, daß 
jede dieser Quoten sich aus einer größeren Produktquantität 
zusammensetzt, wird bestehen bleiben. 
$ 4. Mehrarbeit und Mehrprodukt. 
Die von uns verfochtene Theorie erklärt also vollkom- 
men, — Sei es bei Betrachtung der Gesamtheit der Betriebe 
Oder der einzelnen Betriebe — die tieferen Gründe, aus denen 
die Kapitalisten in stets wachsender Proportion technisches 
Kapital einführen. 
Nach der Arbeits-Wert-Theorie und der Mehrarbeits- 
Mehrwerts-Theorie wird eine Ersetzung des Mehrwert pro- 
duzierenden Lohnkapitals durch eine andere Art Kapital 
(technisches oder «konstantes»), das keinerlei Mehrwert 
schaffen und folglich unter den eigenen Füßen derjenigen, 
die diese Ersetzung vornehmen, jeden Ertragsquell ersticken 
würde, unverständlich. Wenn man hingegen die Produkte 
Nicht durch das Medium der Arbeit, sondern direkt unter- 
sucht, und wenn man ferner bedenkt, daß das Verfahren, 
mit dem die einzelnen Unternehmer am kollektiven Mehr- 
produkt teilnehmen, in jedem Fall einzigartig ist, wird die 
Anwendung des technischen Kapitals sehr verständlich, 
sofern es die Menge des kollektiven Mehrproduktes zumin- 
dest unverändert läßt und sie sogar vermehrt und sowohl 
der Gesamtheit der Klasse ein gleich großes oder größeres 
Mehrprodukt wie ihren einzelnen Mitgliedern eine propor- 
tionale und — an Gebrauchswerten gemessen — wachsende 
Quote auf dieses Mehrprodukt garantiert. 
Infolge der Verschiedenheit der Voraussetzungen kann 
Man zu umgekehrten Schlußfolgerungen gelangen; und 
diese Umkehrung kann ihrerseits zur deutlicheren Darle- 
gung des ganzen Unterschiedes der beiden Systeme dienen. 
Wir greifen zu diesem Zweck zu einem Beispiel, das; 
obwohl es ganz abstrakt und praktisch unmöglich ist, doch 
rein logisch als die theoretische Grenze. betrachtet werden 
kann, auf welche — wenn gewisse mathematische Begriffe 
Sich ohne weiteres auf die Gesamtheit der sozialen Phäno- 
mene anwenden lassen — die fortgesetzt wachsende Erset- 
zung des Lohn-Kapitals durch technisches Kapital zustrebt.
	        
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