1’o B. Die Buchhaltunggin den Betriebsabteilungen.
3. Das Konto pro Diverse.
Nach Snsstem Il wären 44 (bis 45) Bücher mit lebenden Kon-
ten von ebensoviel Buchhaltern zu führen. Jedem dieser Bücher
ist noch ein sogenanntes „Konto pro Diverse (K. p. D.) angeglie-
dert, über das die Buchungen des Geschäftsverkehrs mit solchen
Kunden und Korrespondenten laufen, die nicht in regelmäßigem
Geschäftsverkehr mit der Bank stehen, sondern nur ausnahmsweise
ihre Dienste in Anspruch nehmen, oder auch unaufgeklärte Posten,
wie eingegangene Überweisungen ohne Avis usw. Die Buchungen
laufen entweder über ein Sammelkonto pro Diverse, oder es wird
für jeden einzelnen der nur ausnahmsweise mit der Bank in Ver-
kehr tretenden Kunden ein kleines Konto errichtet.
Beispiele für K. p. D. des Kontokorrentkontos B3
(Private L bis R. Vergl. Snstem II S. 128 sowie Form. Nr. 83
bis 86 S. 115).
1. Ludwig Rothenfelder erhebt J6 200,7 gegen Hinterlegung
von Effekten. Er verkauft nachher einen Teil im ausmachenden
Betrag von JA6 175,11 und zahlt den Saldo einn
2. L. Müller gibt einen Scheck auf J 425,7 zum Inkasso;
Gegenwert auf K. p. D.
3. F. Richter hat der Bank Gesschäftsbücher geliefert. Der
Gegenwert (46 600,77) ist ihm laut Mitteilung auf K. p. D. mit
der Bitte um Verfügung gutgebracht worden.
Wünscht ein K. p. D.-Kunde mit der Bank in veschäftsverbin-
dung zu bleiben, so wird der Kontostand auf ein ueu zu errichten-
des ordentliches Konto übertragen.
Von der ersten Buchungsart ist dringend abzururen, weil sie
keine Übersicht und Zuverlässigkeit bietet. Jeder Buchhalter
hat auf den letten Seiten seines Buches eine Anzahl Namen
in bunter Reihe stehen. Einen bestimmten davon yerauszufinden
oder alle unter demselben Namen vorkommenden Posten schnell
und richtig herauszuziehen, ist eine schwierige, zeitraubende Ar-
beit. Solches K. p. D. ist das Schmerzenskind des Kontokorrents.
Die zweite Buchungsart ist durchaus vorzuziehen. Anstatt jedem
Kontokorrentbuch ein K. p. D. anzugliedern, kann man auch das
gesamte K. p. D. in der Hand eines Buchhalters zusammenfasssen.
Es erfährt dann eine einheitliche Behandlung.
4. Währungskonten.
Die Währungskonten werden normalerweise in der Konto-
korrentbuchhaltung geführt, dem Inhaber nach an die Unter-
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