Ii. B. Die Buchhaltung in den Betriebsabteilungen.
Per Scheckkonto [R. Stein]
an Kontokorrentk onto [L. Müller] A 5000.~
It. Auftrag v. 5. 10. 24.
Beispiel 2: Der Firma L. Müller werden durch unsere Zentrale
für eine Lieferung an die A.E.G. .s6 10 000.0 überwiesen.
Buchung:
Per Zentrale Berlin
an Kontokorrent [L. Müller] Aff 10 000.2
wegen Überweisung A.E.G.
Entsprechend den drei Grundabteilungen in der Kontokorrent-
abteilung können drei Grundprimanoten für Übertragsbuchungen
geführt werden:
A. für den Kundenverkehr (Kundenprimanota);
B. für den Zentrale- und Filialenverkehr (Zentrale-
und Filialenprimanota);
C. für den Bank enverkehr (Bankenprimanota).
Die Hauptzahl der Buchungen wird auf die Kundenprima-
nota entfallen. In diese werden eingetragen:
a) alle übertrage zwischen zwei Kunden derselben Bank,
b) alle Lastschriften und Gutschriften auf Kundenkonten, die
über Zentrale-, Filialen- oder Bankenkonto vergütet werden,
c) alle Spesen und Gebührenbelastungen (falls sie nicht in
einer besonderen Wechsel-, Effekten-, Devisen- usw. Prima-
nota zur Verbuchung kommen), wie z. B. Belastungen für
Depotgebühren, Telegrammspesen usw.
Die Zentrale- und Filialenprimanota nimmt die
Buchungen des eigenen Verkehrs mit der Zentrale und den Fi-
lialen und die des Verkehrs zwischen der Zentrale und den
Filialen auf. In der Bank enprimanota werden die eigenen
Geschäfte mit befreundeten Banken sowie die Geschäftsfälle im
Verkehr zwischen befreundeten Banken und der Zentrale oder den
Filialen verbucht.
Beispiele:
Runde A überweist an Kunden B (beide haben Konto
bei der Bank) = KRKunden-Pr. Nr.
Kunde A wird für Spesen belastet = Runden-pr. Nr.
Filiale X überweist uns für den Kunden B - RKunden-Pr. Nr.
Kunde A läßt über Zentrale überweisen = Kunden-Pr. Nr.
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