Full text: Bankbuchhaltung

C. Die Hauptbuchhaltung. : 
C. Die Hauptbuchhaltung. 
Die Aufgabe der Hauptbuchhaltung besteht in der S am m- 
[lung des Zahlenwerkes der Grun dbü cher (Primano- 
ten) zum Zwecke der Bilanzaufstellun g. Die fast un- 
übersehbare Vielheit und Mannigfaltigkeit der Buchungsposten 
wird durch eine straffe, buchhalterische Synstematik allmählich auf 
ein Minimum reduziert und erreicht schließlich im Bilanzkonto 
das höchste Maß der Ausdrucksfähigkeit. Die Mittel dazu sind 
1. Sammelprimanota, 2. Hauptbuch, 3. Abschlußprimanota, 4. Bi- 
lanzbuch. 
Die Hauptbuchhaltung übernimmt die tägliche Endzusammenstel- 
lung aller Grundbücher und verarbeitet sie zur Sam melprima- 
n o t a (Form. Nr. 90). Diese Sammelarbeit ist eine Fortsetzung 
der in allen Primanoten nach der senkrechten oder horizontalen 
Gliederung bereits vorgenommenen systematischen Gruppierung 
und Zusammenfassung der Posten. Sie ist notwendig, weil die 
gleichen Konten in verschiedenen Primanoten wiederkehren (Unmög: 
lichkeit der Durchführung einer einheitlichen Systematik nach sach- 
lichem oder persönlichem Prinzip. (Vergl. S. 10 u. 11.) Die Sam- 
melprimanota wird zumeist in Tabellenform angelegt. Die Namen 
der Konten und der verschiedenen Primanoten sind vorgedruckt, 
so daß die Eintragung erleichtert und das Übersehen eines 
Übertragspostens verhindert wird. Für seltener verwendete Pri- 
manoten, die nicht vorgedruckt sind (3. B. Konvertierungsprima- 
nota, Primanota für detachierte Coupons usw.), sind einige 
Zeilen freigelassen. Zur Kennzeichnung der übertragenen Prima- 
noten ist eine Foliospalte beigefügt, welche die leichte Nachprü- 
fung der vollzogenen Übertragung ermöglicht. Die Richtigkeit 
der Sammelprimanoten wird durch Aufaddieren der Soll- und 
Habenendsummen der Konten, welche infolge der Doppik über- 
einstimmen müssen, kontrolliert (tägliche Verkehrsbilanz). Die 
Addition der Kontrollspalte der Sammelprimanota muß der 
Queraddition sämtlicher Kontensummen gleich sein. 
Die Sammelprimanota bildet die Grundlage für die Eintra- 
gungen in das H a u p tb uch. (Form. Nr. 91.) Täglich werden 
aus ihr die Umsätze auf die Soll- und Habenseite jedes einzelnen 
Sachkontos !) im Hauptbuch übertragen. Die Konten des Haupt- 
buches werden über Bilanzkonto abgeschlossen und müsssen des- 
!) Personenkonten sind Ausnahmen: Reichsbankkonto, Postscheckkonto. 
Kalveram, Bankbuchhaltung.
	        
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