Full text : Bankbuchhaltung

Die Mittel der Mechanisierung. 171
Bogen addiert. Belege und Bogen stellen zusam m en
die Kassaeinzahlungsprimanota dar. Vor Einführung
ta dieses Verfahrens mußte jeder der 5 Arbeitsvorgänge für sich vor-B
 nommen werden und. die üÜbereinstimmung, der Eintragungen mußte
J sorgfältig nachgeprüft werden. Jetzt genügt eine einmalige Konrt
 trolle eines der 5 Belege; diese Kontrolle aber ist sehr gewissenel
 haft vorzunehmen, weil sich sonst der Fehler durch alle Durch-1]
 schläge hindurchzieht.
Will man verschiedene Durchschläge herstellen, die in der Ma-]
 schine bleiben, um die Buchungsposten laufend aufzunehmen,
q während das erste Blatt (z. B. die Buchungsaufgabe an den
. Kunden) bei jedem Posten ausgewechselt werden soll, so kann man
] die Schreibmaschine durch die sog. Billingvorrichtung er-1
 gänzen. Das beschriebene erste Formular wird bei einem Hebel-;
 druck ausgeworfen, und beim Einlegen des neuen Formulars
1 verschieben sich automatisch die in der Maschine liegenden weiteren
' Blätter (z. B. Primanotabogen, Skontro usw.) um eine Zeile.
j Bekannte Billingvorrichtungen sind die der Under-.
 wood- und der Ideal-Schreibmaschine.
b) Rechenmasschinen.
Wir denken hier besonders an die elektrisch betriebenen Maschinen,
 die für alle vier Grundrechnungsarten Verwendung finden
können („A r<himedes“ v. R. Pöthig in Glashütte und „Mercedes-Eukli
 d“ der Mercedes Bureaumasschinenwerke, Mehlis
i. Th.). Je nach Art der vorzunehmenden Operation werden bestimmte
 Hebel auf Addition, Subtraktion, Multiplikation oder
Division eingestellt. Dazu stellt man die Zahlen ein, mit denen
gerechnet werden soll. Sie erscheinen zur Kontrolle in den Schaulöchern
 einer besonderen Kontrollspalte. Wenn man nun den
seitlich ausgezogenen Zählwerkschlitten durch Einschalten des elektrischen
 Motors in Bewegung setzt, so erscheint beim Stillstand
des Schlittens das fertige Resultat in den Schaulöchern. Diese
Maschinen, mit denen nur gerechnet, nicht aber geschrieben werden
 kann, haben Bedeutung für die Nn achkontrolle der
f Le Runge. in der Effekten-, Devisen- und Sortenabteiuno


Ä .
            
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