Full text: Bankbuchhaltung

178 E. Die Mechanisierung der Bankbuchhaltung. 
Arbeitsweise der Sortier- und der Tabelliermaschine beruht auf 
Elektromagnetismus, der bei der Berührung der gelochten Stellen 
jeder durchlaufenden Karte die Schließung eines Stromkreises und 
durch Inkrafttreten des dadurch ausgelösten Mechanismus die 
Aufnahme der durch die Lochungen gekennzeichneten Daten be- 
wirkt. Während die Sortiermaschine gruppiert, besorgt die Ta- 
belliermaschine die Addition der durch die Lochung gekennzeich- 
neten Einzelzahlen. Die Powers-Maschine eignet sich infolge ihres 
Tabellendruckes auch als Buchhaltungsmaschine. Für jeden Bu- 
cungsposten ist eine besondere Lochkarte anzufertigen. Man 
bringt die Karten in den Tabellendrucker und läßt von diesem 
eine als Primanota dienende CListe schreiben, die automatisch 
addiert wird. Der Tabellendrucker druckt in der Regel nur 
Zahlen. Der Kunde, die berührten Konten und die Art des Ge- 
schäftsvorfalls werden daher mit Zahlen wiedergegeben, die am 
Kopf der Listen erklärt sind. Man verwendet die Maschine be- 
sonders zur Anfertigung täglicher und monatlicher 
Kontoauszüge, zur Bearbeitung der toten und le- 
benden Depotkonten, zur Gruppierung der Bu- 
<un g s fälle nach den v erschiedenen Skontren, zur 
Aufstellung des Staffelknechts bei der Z3insrech- 
nung usw. 
Die Buchhaltungsmaschinen der verschiedenen Systeme sind mit 
Kontrolleinrichtungen mancher Art ausgestattet. Manche 
von ihnen besorgen jederzeit die Saldierung der Konten, ein- 
zelne zeigen das Überziehen der Konten automatissch an (Under- 
wood-Bookkeeping, Burrough). Fast alle ermöglichen die mühe- 
lose Aufstellung der Tagesbilanz durch die Löschung der End- 
additionen in den Zählwerken und ihre Sammlung in geeig- 
neten Aufstellungen. 
3. Formen und Umfang der Mechanisierung. 
Nur selten wird ein Bankbetrieb mit einem Schlage auf Ma- 
schinen umgestellt. Gewöhnlich macht man einen Versuch in ein- 
zelnen Abteilungen und geht allmählich zur Mechanisierung des 
Gesamtbetriebes über. Dabei ergibt sich häufig, daß man sich 
in verschiedenen Abteilungen auch verschiedener Maschinentypen, 
je nach ihrer besten Verwendungsmöglichkeit, bedient. Die Be- 
nutzung verschiedener Typen hat gegenüber der Einheit- 
lichkeit aller Maschinen den Nachteil, daß bei einem internen 
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