188 E. Die Mechanisierung der Bankbuchhaltung.
der Börsen- und der Effektenprimanoten, der Kas-
sa bog en für Eff ektenein- und -aus gang (Martver-
rechnung) und der Effektenein- und -ausli ef erungs-
b o g en (Stückeverrechnung).
Die ,„Händlerbogen“ werden vom Effektenhändler handschrift-
lich mit drei Durchschlägen angefertigt. Nach einer Durchschrift
wird die Börsenprimanota (vgl. Form. Nr. 117) mit Hilfe der
Elliot-Fisher-Maschine in drei Eremplaren hergestellt, und zwar
wird für jede Effektengattung ein eigener Primanotabogen an-
gelegt, so daß sich das Ausziehen der einzelnen Gattungen aus der
Primanota und die getrennte Verbuchung, die früher durch die
Effektendurchlieferung und das Steuerbureau vorgenommen wer-
den mußten, erübrigt. Diese beiden Abteilungen arbeiten jetzt nach
den zwei Durchschlägen der Börssenprimanota. (Vgl. Form. Nr. 118
und 119 S. 187.)
Die stark umrandeten Teile der Durchschriften werden in den
betreffenden Abteilungen ausgefüllt. Die Effektendurchlieferung
benutzt bei Lieferungen aus Verkäufen die Abrechnungskopien,
bei Annahme aus Käufen die Lieferungsbelege als Grundlage.
Die Verkaufsprimanota (rot gedruckt) zeigt in Spalte 7 anstatt
„Zu beziehen von“ die Worte ,zu liefern‘’ und in Spalte 9 anstatt
„eingegangen usw.“ das Wort q,geliefert“. Bei Verkäufen wird
die Börsenprimanota dreimal durchgeschlagen. Die dritte Durch-
schrift bildet für die Tresorverwaltung die Unterlage zur Ent-
nahme der verkauften Stücke aus dem Depot und zur Abliefe-
rung an die Effektendurchlieferung.
Bei anderer Ausnützung der Elliot-Fisher-Maschine kann man
~ für Verkauf und Kauf getrennt + in einem Gang herstellen:
1. Depotprimanota, 2. Effektenprimanota, 3. Abrechnung für
den Kunden !).
5. Beispiele der Mechanisierung aus der
Devisenabteilung.
a) Verwendung der einfachen Schreibmaschine.
b) Verwendung der Smith-Premier-Maschine.
In diesen beiden Fällen werden Abrechnung und Verbuchung
grundsätzlich in gleicher Weise wie beim Effektengeschäft vor-
genommen. Bei der Benutzung der Smith-Premier werden für
G 1) trat, W. H e ss elm a n n: Die maschinelle Bankbuchhaltung, Mün-
en 1925.