Full text: Bankbuchhaltung

Die Kassenbuchhaltung (Barkasse). 17 
mer in der Kasssenkladde verbucht. Die Eintragungen in die 
Kassenkladde sollen unmittelbar nach der Einzahlung !) und vor 
der Auszahlung der Beträge erfolgen. Die Textspalte nennt stets 
den Namen des Kunden, durch den bzw. für dessen Rechnung 
der Barumsatz bewirkt wurde (Formular 1 S. 18). Bei Trennung 
der Auszahlungs- von der Einzahlungskasse sind zwei unreine 
Kassen zu führen. Der gesamte Barverkehr mit der 
Reichsbank und dem Postsscheck amt wird dann durch die 
Einzahlungskasse erledigt. Auf der Ausgangsseite der Einzah- 
lungskassenkladde erscheinen die Abgaben an die Auszahlungs- 
und Nebenkassen, sowie die Einzahlungen auf Reichsbankgiro- und 
Postscheckkonto, während auf der Eingangsseite die zurückgeflos- 
senen Überschüsse der Nebenkassen sowie die Abhebungen vom 
Reichsbankgiro- und Postscheckkonto notiert werden. 
Die unreine Kasse nimmt täglich als ersten Posten 
den Kassenbestand vom Abend des Vortages auf und wird 
abends nach Kassenschluß dur <h Saldierung abgeschlossen. 
Durch Vergleich des Saldos mit dem wirklichen Bestand kann 
also täglich eine Nachprüf u n g vorgenommen werden. 
In der Reinkasse wird meist nur der Umsagtz gebucht. 
Auf Einstellung des Saldovortrages und des Schlußsaldos wird 
verzichtet. Bei kleineren Betrieben kann man zur Aufteilung 
der Buchungen nach ihrer Zugehörigkeit zu den einzelnen Sach- 
konten die senkrechte Gruppierung benutzen (vgl. Formular 2 
S. 19). Die Eintragungen erfolgen auf Grund der 
RKassenbeleg e. Die Nummern dieser Belege werden in einer 
besonderen Spalte vermerkt. Die Abstimmung der Kassenkladde 
mit der Reinkasse wird dadurch sehr erleichtert. In der Valuta- 
Spalte wird der Tag vermerkt, von dem an Zinsen auf den 
Posten berechnet werden.. +44 
Eine größere Übersichtlichkeit bei umfangreichem Kassengeschäft 
gewährt die Führung der Reinkasse in Tabellenform 
(Formular 3, S. 20/21). Die Textsspalte nimmt Eintragungen über 
RKasseneingang und -ausgang auf. Hauptspalten sind die Kassen- 
pe) Er u Eure te SMO G Urra uV 
nen. Bei maschineller Verbuchung der Kassseneingangsprimanota (vgl. 
t 23,; 5.0: SUM Erzen ot Mr; Gk 
in Empfang gegen Aushändigung der zusammen mit einer Anzahl anderer 
Belege erstellten Kassaquittung. 
Kalv eram, Bankbuchhaltung. 
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