L B. Die Buchhaltung in den Betriebsabteilungen.
Wechselkonto Z -
an Folgende:
an Konto Stein 2968.50
an Wechsel-Zinsen-Konto 30.
an Provisionskonto 1.50
Methode y ist die gebräuchlichste, weil sie gestattet, den Sollbestand an
Wechseln jederzeit festzustellen, und zugleich die Möglichkeit einer Kontrolle
der nicht ausgegangenen Posten bietet.
b) Die Bank gibt einen Wechsel zum Rediskonlt.
Obiger Wechsel wird am 17. Juni an die Reichsbank weitergegeben.
Diskontabzug M 12.50 (Provision wird nicht berechnet). Zwei Arten
der Verbuchung sind möglich:
a) Reichsbank an Wechsselkonto . 2987,50.
Der Abschluß dieses als „gemischtes Bestandskonto" geführten
Wechselkontos müßte durch Einsetzen des auf den Abschlußtag diskontierten
Bestandes erfolgen; dann würde der Gewinn aus
Wechselzinsen und Provision als Saldo erscheinen.
8) Folgende
an Wechselkonto 3000.
Reichsbank-Ronto A 2987.50
Wechsel-ZSinsen-Ronto 12.50
Das Wechselkonto muß sich bis auf den Bestand im Portefeuille
stets ausgleichen; die Gewinne erscheinen auf Wechselzinsen- und
Provisions- bzw. Spesenkonto.
c) Ein Wechsel wird zum Intkkasso eingereicht:
œ) Der Einzugswechsel wird nur in ein Nebenbuch eingetragen
und dann dem Zahlungsverpflichteten vorgelegt oder einer anderen
Inkassofirma (Reichsbank, Post, befreundete Bank) übersandt.
Erst nach Eingang des Gegenwertes erfolgt die Grundbuchung:
Kasse (Reichsbankkonto, Postscheckkonto, Bankkonto X.) an
tuts Vs. Inkassowechsel „durchläuft“ die Wechselprimanota. Es
werden für die hereingenommenen Inkasssowechsel zwei Sonderkonten
eingerichtet; Lor o- Inkassokonto !), auf dem der Kunde
vorerst erkannt wird und ein Nostr o- Inkassokonto, auf welchem
die Zahlstelle für den vollen Wechselbetrag belastet wird.
Beispiel: X gibt einen Wechsel auf die Vereinsbank zum Einzug, wofür
er am Schalter eine vorläufige Quittung mit dem Vermerk ,zur
Gutschrift nach Eingang“ erhält.
Buchung bei der Einreichung:
Wechselkonto A 3000.-an
Loro-Inkasso-Konto Kunde X M
') Über Loro und Nostrokonten siehe Seite 112.
'
100.
2000