und gerade in den Hauptreisbaugebieten, das Flutwasser
großer Ströme zur Berieselung des Reises verwendet wird
(Mekong, Menam, Salwyn, Irawaddy, Brahmaputra-Ganges,
Nil). Auch in den Südstaaten der Union war der Reisbau ur-
sprünglich auf das Ufergelände der großen Flüsse beschränkt,
soweit es unter der Einwirkung der Gezeiten des Ozeans steht,
a
Abb. 7. Umhacken der Reisfelder in Japan.
(Aus: Warburg und v. Someren-Brand, Kulturpflanzen der
Weltwirtschaft. Verlag von R. Voigtländer, Leipzig.)
jedoch nur oberhalb des Bereiches des Salzwassers, das, wie
schon erwähnt, die Reispflanze schädigt. Das Steigen und
Fallen des Wassers muß, um die Überflutung und Entwässerung
der Felder zu ermöglichen, mindestens 1 m betragen; 2—2'/, m
sind erwünschter. Längs des Ufers wird ein Damm aufgeworfen,
der so hoch und stark ist, daß er das Übertreten des Flusses auf
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