gestellt und daher nicht auf spezielle Verhältnisse eines ein-
zelnen Landes abgestimmt. Wo es ohneweiters tunlich schien,
wurde allerdings der eine oder andere für Deutschland oder
Österreich bedeutsame Zusammenhang stärker unterstrichen.
Hinsichtlich der spezifisch österreichischen Verhältnisse wäre
besonders zu betonen, daß die Schlußfolgerungen dieser
Schrift bei der starken Abhängigkeit des österreichischen
Wirtschaftslebens von den ausländischen Märkten nur inso-
ferne zu praktischen Erfolgen hinzuleiten vermöchten, als
eine erzielte Verbesserung der innerwirtschaftlichen Produk-
tionslage nicht durch neue handelspolitische Erschwerungen
seitens des Auslandes beantwortet würde.
Der Methode nach stellt die Abhandlung zu einem
Teile und in einigen Zügen eine Anwendung von Prinzipien
einer vom Verfasser den Grundlagen nach bereits ausge-
arbeiteten „Dynamik der objektiven Wert- bezw. Einkom-
mensbildung“ auf die im Texte erörterten aktuellen Fragen
des gegenwärtigen Wirtschaftslebens dar, deren Dringlichkeit
den Verfasser bewog, die vorliegende Spezialuntersuchung
vor dieser allgemeineren und grundsätzlicheren wirtschafts-
theoretischen Abhandlung zu veröffenflichen.
Während der bereits im Zuge befindlichen Drucklegung
der Schrift bekomme ich einen interessanten, in einigen
Punkten mit meinen im oben erwähnten Seminare und in
dieser Schrift vertretenen Anschauungen übereinstimmenden
Artikel Otto Conrads in „Der österreichische Volkswirt“,
17. Jahfs., Nr. 43, 44 und 45 (25. Juli bis 8. August) in die