. E. Die Mechanisierung der Bankbuchhaltung.
c) Schreibende Rechenmaschinen.
Es handelt sich hauptsächlich um Additionsmasschinen, die jede
hinzuzuaddierende Zahl auf eine durchlaufende Papierrolle oder
. bei breitem Wagen > auf einen Bogen drucken und dann
— beim Niederdrücken der Motortaste + die Addition mit der
vorhergehenden Zahlengröße vornehmen. Sie sind durch eine
einfache Vorrichtung auf Subtraktion einzustellen. Die Conti-
nentäl-, die Görz- und die Burroughs. Additions-,
m a sch ine sind sämtlich mit Volltastatur ausgestattet, d. h.
mit den Ziffern 1-9 in der Einer-, Zehner-, Hunderter- usw.
Reihe. Dagegen hat die Astramasschine nur neun Ziffern-
tasten und einige Nulltasten (Z3ehntastenmaschine).
Sie will an Arbeitsweg sparen und das Blindschreiben ermöglichen,
hat aber den vorher genannten Modellen gegenüber den Nach-
teil, daß die Zahl gleichzeitig mit der Niederschrift
hinzuaddiert wird, also nicht vorher kontrolliert werden
kann.
Der Gebrauch dieser Maschinen ist mannigfaltig (Addition
von Primanotabuchungen, Eff ektenumssätzen, Scheck-
aufstellung en usw.). Sie dienen als Mittel der Mecha-
nisierung meist in Verbindung mit Scdthreib- oder
Buchhaltungsmasschinen.
d) R echnende Schreibmaschinen.
Sie sind entweder reguläre Schreibmaschinen, verbunden mit
Zählwerken für Längs- und Mueraddition und Subtraktion oder
Kombinationen von Schreib- mit vollkommenen Additionsmaschi-
nen. Die „Urania-Vega“" (Clemens Müller A.-G., Dresden)
ist eine deutsche Maschine dieser Art, ausgestattet mit zwei Zähl-
werken, die nicht gleichzeitig in Tätigkeit gesezt werden können.
Mueradditionen können nicht ausgeführt werden. Die in den
Zählwerken stehenden Zahlen werden durch Niederschrift gelöscht.
Für den Bankbetrieb kommt diese Maschine nur in begrenztem
Umfange in Frage.
Die Smith-Premier-Masschine wird im Bankbbetriebe
vielfach verwendet. Sie ist eine Schreibmaschine mit besonders
breitem Wagen und einer Anzahl Zählwerken für Längs- und
Queraddition und für Subtraktion. Bei der ihr verwandten
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