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Dreizehntes Kapitel.
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hickte Arbeit immer mehr verdrängt.“22 „Die Verbesserung .der
Maschinerie erlaubt nicht nur Verminderung in der Anzahl der
beschäftigten erwachsenen Arbeiter zur Erzielung eines bestimmten
Resultates, sondern sie setzt an Stelle einer Klasse menschlicher
Arbeit eine andere Klasse, an Stelle geschickterer minder geschickte,
Kinder an Stelle Erwachsener, Frauen an Stelle von Männern. Alle
liese Aenderungen verursachen beständige Schwankungen in der
Höhe des Arbeitslohnes.‘“2* „Die Maschinerie wirft unaufhörlich
Stwachsene aus der Fabrik heraus.“?°5
Die außerordentliche Elastizität des Maschinenwesens infolge
ehäufter praktischer Erfahrung, des schon vorhandenen Umfanges
Mechanischer Mittel und des beständigen Fortschrittes der Technik
teigte uns sein Sturmmarsch unter dem Druck eines verkürzten
Arbeitstages. Aber wer hätte 1860, im Zenitjahr der englischen
Baumwollindustrie, die galoppierenden Verbesserungen der Maschi-
derie und die entsprechende Verdrängung von Handarbeit geahnt,
Welche die drei folgenden Jahre unter dem Stachel des amerika-
Wschen Bürgerkrieges hervorriefen? Von den offiziellen Anführun-
Sen der englischen Fabrikinspektoren über diesen Punkt genügen
er ein paar Beispiele. Ein Manchester Fabrikant erklärt: „Statt
% Kardiermaschinen brauchen wir jetzt nur 12, welche dieselbe
Quantität von ebenso guter, wenn nicht besserer Qualität liefern. ...
Die Ersparung an Arbeitslohn beträgt 10 Pfd. Sterl. wöchentlich, die
3 Baumwollabfall 10 pZt.“ In einer Manchester Feinspinnerei
Wurde „vermittels beschleunigter Bewegung und Einführung ver-
Schiedener selbsttätiger Prozesse in einer Abteilung ein Viertel, in
ner über die Hälfte des Arbeiterpersonals beseitigt, während die
Kämmaschine an der Stelle der zweiten Kardiermaschine die Zahl
der früher im Kardierraum beschäftigten Hände sehr vermindert
bat“, Eine andere Spinnfabrik schätzt ihre allgemeine Ersparung
"on „Händen“ auf 10 pZt. Die Herren Gilmore, Spinner zu Man-
“bester, erklären: „Wir schätzen die infolge neuer Maschinerie in
N Abteilung für Reinigung der Baumwolle gemachte Ersparung an
voden und Arbeitslohn auf ein volles Drittel.“ In zwei anderen
OTbereitenden Prozessen „haben wir ungefähr ein Drittel weniger
Maschinenban i : „Kostspielige (expensive) englische Ar-
beite enbau (Lokomotiven usw.): „Kostspielige (exp A rd .
n T werden jeden Tag weniger gebraucht. Die Produktion wird ver
Et durch die Anwendung verbesserter Instrumente, und diese Instru-
das werden ihrerseits bedient von einer niedrigen Sorte Arbeit (a low
ale Of labour). ... Früher produzierte geschickte Arbeit notwendigerweise
dur Teile der Dampfmaschine. Dieselben Teile werden jetzt produziert
in Arbeit mit weniger Geschick, aber guten Instrumenten. , , . Unter
( Ro menten verstehe ich die beim Maschinenbau angewandten Maschinen.“
DR aM Commission on Railways. Minutes of Evidence, n, 17862 and
63. London 1867.)
ze Ure: „Philosophy of Manufacture“, p. 20.
zo Ebenda, S. 321.
Ebenda, S. 23.