14. Titel; Gefellihaft. & 705. 1269
, ‚£. Wenn jtreitig ift, ob Gefellihaft oder partiarifhes Darlehen anzunehmen
Mk, wird die Vermutung für lebtere Auffalfung fprechen, da der Kapitalilt regelmäßig
die günftigere Lage von vornherein haben will, vgl. Anoke a. a. D. Im Übrigen vgl.
über den Unter dien zwilden GejellidhaftSvertrag und einem (partiarifchen)
Darlehen auch ROE, Bd. 20 S. 163, Bd. 31 S. 33, Bd. 57 S. 175, Crome, Bartiaritche
DechtSgeiüfte S 54 S, 374 ff, Seuff. Arch. Bd. 21 Nr. 120, Bd. 36 Ver. 35, Bd. 47
ir 2 Ta in £8. 1909 S. 675 Ir. 14 und Kecht 1909 Nr. 2642, fowie Borbem. 3, a
> 8, Unterfcheidung der Gefellichaft vom Arbeitsvertrage (vgl. biezu Lotmar
er Arbeitsvertrag. Bd. 1 S. 37 ff): Da
„Die Vereinbarung von Arbeit, die dem Arbeitzvertrage wefentlich iit, it aud
beim SGefelljchaftsvertrage möglich; infoweit Lommt der Arbeitsvertrag mit einem Gejell-
\Oaftsbertrag überein, in welchen ein Teil Arbeit zufagt. Beide Verträge unterfchelden
RO aber wefentlih dadurch, daß im Gefellfhaftsvertrage die Arbeit al3 Beitrag
Wgefagt wird und zwar als Beitrag zur Förderung des gemeinfjamen Bwede8; während
lerner im Arbeitzvertrage dem Bromittenten der Arbeit ein Entgelt für fie En
Man wird ihn bei Gejelljchaftsvertrag wiederum ein Beitrag zugejagt, welcher Der
Pörderung eines gemeint amen Zwece8 dienen fol. Bein Gefelljchaftsvertrag ent“
iteDt zudem eine Vermögensgemeinfbhaft unter den Gefelljhaftern (SS 718, 722),
Dährend die Kontrahenten eines Arbeitsbertrags in eine foldhe nicht gelangen. Baal.
Frner auch Sur. Wichr. 1903 Beil. 17. a . ”
; Vebteres Kriterium Hit insbefondere von Wichtigkeit für die Frage, ob ein Gefell-
WaitSvertrag oder ein partiariicdher Arbeitsvertrag vgl. oben 4) vorliegt; 1.
Otmar a. a. DO. S. 40 und 41.
if 9, Der BVerlagsvertrag ift auch bei prozentualer et fein Gefell-
Me eSvertrag (Analogie des Quotalwerkvertrags); vgl. Ruhlenbek Ben. 2 zu $ 705,
NOS. in Sur. Wichr. 1900 S. 59, Verlagsgelek vom 19. Juni 1901 88 24 und 21,
; her au NGE. in HoldbeimsMSchr. 1909 S. 53.
O0, Ueber Unterfcheidung zwildhen einer SGefellfihaft und einem Mäklervertrag
98l. echt 1903 S, 291, Gruchot, Beitr. Bd. 49 S. 619 und 627, Recht 1908 Nrı 499.
n 1f. Nebder die rechtliche TE der Sammlungen zu wohltätigen
nd gemeinnüßigen Zweden vgl. Bd. IV Bem. 1 zu 8 1914 und die dorf ange-
3ebene Literatur.
(2, Yeber den fog. Kolonnenvertrag vgl. Gzw.Ger. Bd. 9 S. 258.
Q Wegen des fog. gewerblihen GÖruppenakfords Überhaupt vgl. inSbef.
Sotmar, Der Arbeitsvertrag Bd. 2 S. 490—549 und die in Neumanng8 Jahrb. Bd. VI
S. 276 Nr. 3 angegebene Entfch. a GE
ı 13, Üeber Unterfcheidung zwirjdhen Kauf und Geiellihaftsvertrag 1. Sur. Wichr.
907 S, 103, au Recht 1907 S. 829 Nr. 1822.
L4. Auftrag, nicht Gefellfchaft, ROSE. im Zentral-Bl. Bd. 7 S. 202.
15, Werkvertrag, niht Gefellfchaft, Seuff, Arch. Bd. 61 Nr. 105.
R 16. Wegen der Wbarenzung von einfeitigen Verpflichtungen vol. NOS.
Hecht 1908 Nr. 1539.
S 17. Wegen einer im Eigentum der Fabrik {tehenden Wohlfahrtskaffe val.
0. und Kaufın.Ger. 1908 S. 162 (Neumann Sahrb. Bd. VIL S. 289). .
5 18, Wegen der Rechtsitellung eines literarithen Mitarbeiters vgl. Ripr.
. OLG. (Rammerger.) Bd. 18 S. 29.
B 19. Gejellichaft oder Alleinvertriebavertrag? Kipr. d. OLG. (Celle)
d. 18 S, 29.
x 20. Gefellichaft des BGB. oder offene SSG.? RKipr. d. DLSG. Gamburg) Bb. 19
©. 289 und Vorbem. I, 1, a:
„IV. Näheres über ben \OrTeNT nie bertrnn, Die Grundlage der Rechte
und Verpflichtungen aus dem GEelfhaftsverbhältnifje bildet der GefellichaftSvertrag.
1. Der Inhalt des Sejellfchaftsvertrags.
Ueber den zuläffigen Subalt an ih gibt das Gefeß (im Gegenfahbe zu anderen Gefeb-
gebungen) Feine fpeziellen Borfchriften.
a) Aiigemeine Schranken ergeben fih aber aus den allgemeinen gefeb=
lichen Nenel wonach Verträge über etwas gefeblidh VerboteneS, auf
Anmöglidhe3 oder Unfittlidhes ungültig {ind al. 3. D. über eine
Befellfchaft zum Zwede des SpielenS in auswärtigen Qotterien aus dent
rüheren Nechte Seuff. Arch. Bd. 33 Nr. 24. Bd. 37 Mr. 210. Bd. 43 Mr. 110: