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Cherson
im Durchschnitt im Qouv.
Cherson
Odessa
in
u.
X
zwischen den
Löhnen des
Der Unter Säemannes und J '
schied zwischen des Pflügers:
der Höhe des
i agelohnes zwischen den
' n Tagelöhnen des
Säemannes und
des Treibers:
28 17 5 27 14
1 16 88 53 110 88
Man sieht aus dieser Tabelle, dass der Unterschied zwischen den
Tagelöhnen des Säemannes und des Pflügers einerseits und des Treibers
anderseits mit Ausnahme des Kreises Ananjew itn Frühjahr grösser ist
als itn Herbst. Im Herbst, wenn die Tagelöhne überhaupt um 11—25%
höher stehen als im Frühjahr, schwanken sie viel weniger als im
Frühjahr.
Auch bei den Heuerntearbeiten unterscheiden sich die Löhne je
nach der Art der verrichteten Arbeit und zwar beträgt der Tagelohn
eines Mähers in der Regel bedeutend mehr als der des Heuwenders und
Heuhackers; im Durchschnitt im Qouv. Cherson (in % itn Verhältnis zum
niedrigsten Lohn) etwa 63 %.
In der 3. Periode werden die Tagelöhne unterschieden 1. für
den Mäher und zwar a) für die Handarbeit und b) Maschinenarbeit,
2. für den öetreideraffer, 3. für den Binder. Ausserdem werden noch
die Arbeiter bei der Dreschmaschinenarbeit der physischen Kraft nach
eingeteilt in a) den Einleger an der Dreschtrommel, b) den Vollarbeiter,
c) den Halbarbeiter, dem die Frau gleichsteht, und d) die grösseren
Kinder.
Was uns hier zunächst interessiert, ist der Unterschied in den
Tagesverdiensten des Mähers bei der Handarbeit und bei der Mäh-
o
rnaschine. Der qualifiziertere Arbeiter des Maschinenmähers wird im
Durchschnitt im Gouvernement geringer bezahlt, als der Sensenmäher.
Was wir noch aus der Tabelle LXV1 ersehen, sind die bedeutenden
Schwankungen der Tagelöhne in den verschiedenen Kreisen innerhalb
eines und desselben Gouvernements. Wie gross diese Schwankungen
sind, zeigt folgende Zusammenstellung: