Object : Gesellschaftslehre

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274 Erstes Buch, Cap. 3. die demokratische Republik) ist sehr einfach, das Halbe (d. i. die constitutionelle Monarchie) ist sehr complicirt,‘“ Selbst eine Revolution, welche nur die Person des Königs ändert, kann nicht helfen, denn „Ihr könnt keinen König haben, es sei denn, Ihr hättet einen Beamten, der nicht Unrecht thun kann.“ — Was hat es zu bedeuten, wenn Bentham’s schematischer Geist die föderative Staatsform zurückweist und bei der centralisirten Demokratie bleibt; wenn er nicht selbst Revolution organisirt, sondern nur die Leidenschaften, durch Schilderung des Bestehenden als absolut verwerflich, anreizt? Wir werden sehen, wie die erregten Arbeiter 1831 und später zur Zeit der Chartisten in seinen Worten sprechen. Bentham ist der erste grundlegende Wortführer all derjenigen Richtungen, welche den englischen Staat des 18. Jahrhunderts angreifen und dabei die Staatsidee selbst verlieren. Wenn man vom einzelnen Menschen ausgeht und den Staat nur als etwas dazu kommendes, Secundäres betrachtet, so kann man überhaupt nur mehr sociale Beziehungen und Interessen verstehen. Das Streben des erstarkten Bürgerthums nach politischer Macht gegenüber der alten Aristokratie zu dem Zwecke sich weiter zu bereichern, und die Feindseligkeit der Arbeiter gegen die Regierung in Folge von materiellem Elend — für diese beiden Empfindungen liefert Bentham die Formel. Er bleibt dabei im Wiederspruch stecken und beweist wider Willen die Verkehrtheit der absoluten Demokratie, Wenn, wie es in der zweiten Vorrede zum Fragment (Werke, Bd. I, 8. 244) an so vielen Stellen klar ausgesprochen ist: 1) das Ziel aller Gesetze u. s. w. das grösste Glück der grössten Zahl sein soll; wenn dem im Wege steht der natürliche. Egoismus aller Menschen, demzufolge sie ihr Interesse dem der Gesammtheit vorziehen; 3) wenn man daher die Interessen der Regierenden und der Gesammtheit künstlich identisch machen muss durch abso-2)
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