Full text: error

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Knaben (resp. Mädchen) geteilt, dann findet man dadurch getrennt für jede der 
anten angeführten Gruppen folgende Zahlen zur Bestimmung der Größe der 
Sexualprovnortion bei der nächstfolgenden Geburt: 
F 
Mindestens 
Xnabe 
7nahen 
Zahl der 
Geburten 
7 
je 
82 
+63 
T 
BE 
Hiervon 
Knaben 
2 
‘9 
12 
294 
„371 
v 037 
3278 
“ 335 
5349 
Mindestens 
AA an 
C 
„ 
AF 
Zahl der 
(Aeburten 
1620 
‘1 
41 
46 
142 
203 
207 
Hiervon 
Knaben 
31 798 
3€ 02 
14 674 
5 915 
2 340 
909 
254 
Untersuche den Unterschied zwischen der Größe der Sexualproportion in 
solchen Gruppen, in denen bisher gleichviele Kinder geboren wurden 
194, Den überall regelmäßig beobachteten Überschuß an Knaben 
faßte namentlich Süßmilch (vgl. $ 32) als Mittel dazu auf, trotz 
größerer Sterblichkeit der Knaben das Gleichgewicht zwischen den 
Geschlechtern im heiratsfähigen Alter herzustellen. Die Frage dieses 
Gleichgewichts ist indes nicht nur eine Frage von bevölkerungs- 
statistischem (und sozialökonomischem) Interesse, sondern enthält 
auch ein biologisches Problem, nämlich die Frage nach den ge- 
schlechtsbestimmenden Ursachen. Trotz des auf diesem Gebiete 
vorliegenden ungeheuer umfangreichen Beobachtungsmaterials!) ist 
es bisher der Statistik nur in geringem Grade geglückt, diese Frage 
zu beleuchten. Eine der Ursachen hierzu ist der erhebliche Unter- 
schied, welcher sich oft zwischen der registrierten Sexual- 
proportion und der wirklichen nachweisen läßt, d. h. derjenigen, 
welche für sämtliche zugrundegelegten Lebewesen gilt, sowohl 
für die, welche das Licht der Welt erblicken als auch für tot- 
geborene oder unvollkommen entwickelte; diese Sexualproportion 
ist vermutlich weit größer als diejenige, mit der man gewöhnlich zu 
rechnen pflegt (510 bis 515 °%). Namentlich Tschuprow hat die Auf- 
nerksamkeit auf obigen Unterschied der Sexualproportionen gelenkt ?). 
Aufgabe 61. In Paris wurden in den Jahren 1745—1784 insgesamt 
(70941 Kinder geboren, von denen 393386 Knaben waren. In London betrug 
die Geburtenzahl von 1664—1758 insgesamt 1436587, davon waren 737629 Knaben, 
Untersuche den Unterschied zwischen den durch diese Zahlen hestimmten Sexual- 
proportionen. 
\ Vgl. Wedervang, Om seksualproporsjonen ved fodselen, Oslo 1924. 
‘) Al. A. Tschuprow, Zur Frage des sinkenden Knabenüberschusses 
ınter den ehelichen Geborenen, Bulletin de l’Institut internat. de Stat., T. XX, 
Wien 1915. Vel. auch S. D. Wicksell, a. a. O0.
	        
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