thumbs: Der Zukunftsstaat und die Lösung der socialen Frage

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ltd)feit die nothwendige Folge einer solchen Freiheit wäre und 
beides zum Untergange des Staates führen müßte. Letzterer ist 
also schon im eigensten Interesse' gezwungen, die Ehe und Familie 
zu schützen. 
Weit genug ist es ohnehin infolge der Aufwiegelungen der 
Soeialdemokraten schon mit den Ansichten der Arbeiterbevölkerung 
über Ehe und Familie gekommen; man hat gar nicht nöthig, den 
Zukunftsstaat abzuwarten, um auf diesem Gebiete Erfahrungen zu 
sammeln, die sich dem Beobachter allenthalben aufdrängen. Alle 
hochgestellten Völker haben die eheliche und geschlechtliche Reinheit 
streng gehütet; überall, wo aber eine Lockerung der Sitten eintrat, 
folgte die Zerrüttung der Gesellschaft auf dem Fuße. Athen, 
Korinth, Rom gingen an Sittenlosigkeit zu Grunde. Wenn bei 
uns keine Mittel gefunden werden, um dem Niedergang der Moral 
Einhalt zu thun oder mit anderen Worten den Soeialdemokraten 
die Verwirklichung ihres gepriesenen Musterstaates der Zukunft 
gründlich zu verleiden, werden sich die Geschicke noch viel rascher 
erfüllen , als vor zweitausend Jahren in Rom und Griechenland. 
Die Familie bildet das Fundament eines jeden Staates; das 
Schicksal des letzteren hängt zum großen Theile von der Beschaffen 
heit und der Zukunft der ersteren ab, Wie steht es damit schon 
jetzt bei uns? Man braucht nicht Le Sagö's „hinkender Teufel" 
zu sein, um sich ein zutreffendes Bild von dem Stande des ,Familien 
lebens in den Volksschichten der ärmeren Klassen zu machen. Wir 
unterlassen es, als zu weit führend, hier eine Schilderung dieses 
Zustandes zu geben, betonen aber wiederholt die Nothwendigkeit der 
Hebung der Moral in allen Kreisen, namentlich der Eheheilig 
haltung. Durch die Anweisung der niederen Stellung, welche btc 
Socialisten der Ehe, dem Familienleben in ihrem Zukunftsstaate 
einräumen, zeigen diese Pseudoweltweisen mehr als durch alles 
Andere, daß sie vom Wesen eines Staates nicht den geringsten 
Begriff haben.
	        
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