fullscreen : Oekonomik der Transformationsperiode

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Die  Arbeiterklasse  verfügt  über  folgende  Organisationen:  die
Arbeiterdelegiertenräte,  die  Sich  aus  einem  Werkzeug  um  die  Eroberung ­
  der  Macht  in  Regierungswerkzeuge  verwandeln;  die
Partei  des  kommunistischen  Umsturzes,  den  spiritus  rector  der
proletarischen  Aktion;  die  Gewerkschaftsverbände,  die  sich  aus
Werkzeugen  des  Kampfes  mit  den  Unternehmern  in  Organe  der
Produktionsverwaltung  verwandeln;  die  Genossenschaften,  die
aus  Mitteln  des  Kampfes  gegen  die  Handelsvermittlung  in  eine
Organisation  des  Staatsapparates  für  die  allgemeine  Verteilung
verwandelt  werden;  die  Betriebsausschüsse  und  ähnliche  Organisationen ­
  („Betriebsräte“  in  Deutschland,  „workers  committees“
und  „shop  Stewards  cömmittees“  in  England),  die  aus  lokalen
Organen  des  Kampfes  der  Arbeiter  mit  den  Unternehmern  sich  in
Elemente  der  allgemeine  Produktionsverwaltung  verwandeln.
Das  Netz  dieser,  sowie  der  auf  ihrer  Grundlage  speziell  geschaffenen ­
  ganz  neuen  Organisationen  bildet  auch  den  organisatorischen ­
  Grundstock  des  neuen  Apparates.*)
*)  In  der  zweiten  Auflage  seines  Buches;  „Syndikate  und  Trusts  in
Rußland"  (russisch)  Moskau,  1919,  demonstriert  Gen.  G.  Zyperowitsch  anschaulich, ­
  wie  sehr  die  üblichen  Vorstellungen  der  „organischen"  Epoche
sogar  auf  revolutionär  denkenden  Menschen  lasten.  Seine  theoretischen  Konstruktionen ­
  stellen  die  wirtschaftlichen  Organisationen  der  proletarischen
Verwaltung  nicht  als  neue  Apparate  hin,  sondern  als  Apparate,  die  ihre  Abstammung ­
  von  den  Apparaten  der  Bourgeoisie  herleiten.  Indes  steht/We  Zeile
des  von  ihm  selber  angeführten  Tatsachenmaterials  in  krassem  Widerspruch ­
  zu  dieser  Vorstellung  und  bestätigt  absolut  unseren  Standpunkt.
Logisch  ist  dies  auch  mit  dem  fürchterlichen  theoretischen  Durcheinander
in  der  allgemeinen  Beurteilung  der  Epoche  verbunden,  wovon  wir  noch  in
einem  anderen  Kapitel  gelegentlich  sprechen  werden.  Wir  wollen  Beispiele
anführen.  Gen.  Zyperowitsch  schreibt  über  den  Obersten  Volkswirtschaftsrat ­
  und  die  Volkswirtschaftsräte  überhaupt  folgendes:  „Diese  obersten  Organe ­
  der  wirtschaftlichen  Verwaltung  des  Landes,  die  aus  Vertretern  der
Arbeiterorganisationen  gebildet  sind  und  lediglich  Vertrauenspersonen  der
Parteizentren  an  ihrer  Spitze  haben,  waren  eigentlich  die  Nachfolger
des  Wirtschaftsrates  der  provisorischen  Regierung."  (D,  h.  der  Regierung
von  Kerenski  und  Co.)  Was  heißt  das?  Und  was  soll  man  sich  unter  der
„Nachfolgschaft“  eigentlich  denken?  Es  ist  klar,  daß  wir  es  hier  mit
            
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