442
Die Untersuchung der Sämereien.
Die Ermittelung der Keimfähigkeit der Eunkel- und Zuckerrüben
samen erheischt ein abweichendes Verfahren (vergl. S. 434).
Für die Reinheit und Keimfähigkeit usw. der wichtigsten Samen
arten können nach Fr.Nobbe 1 ) folgende erfahrungsmäßige Durchschnittszahlen gelten:
Samenart:
g B 1 kg (rein) ent-
»S hält i. M. Körner
3 i
o Keimkraft der
° reinen Samen
Fremde ßestand-
° teile höchstens
S Wirtschaftliche
3 Keimkraftdauer
Samenart:
g o 1 kg (rein) ent-
hält i. M, Körner
B V
Keimkraft der
reinen Samen
Fremde ßestand-
° teile höchstens
gl Wirtschaftliche
3 Keimkraftdauer
Schmetter-
lingsblütler:
Rotklee (deutsch) .
560
85—95
1,6
2—3
Eiesenschwingel .
625
30—40
5
2—3
„ ^amerikan.).
640
90—95
1,5
2—3
Hartl. Schwingel .
1700
60—80
6
2—3
Wuudklee ....
385
75-85
1,5
2—3
Roter „
1420
60—80
5
2—3
Weißklee ....
1550
80—90
2
2—3
Mannagras . . .
1015
70-80
5
0-0.1
Schwedischer Klee .
1420
80—90
2
2—3
Miliz-Schwaden . ,
2625
20—30
10
0—1
Inkarnatklee . . .
285
80-90
1.5
2-3
Wollig. Honiggras.
2400
40—50
10
3-4
Hornklee ....
1085
70—85
3
2—3
Wiesen - Rispengras
5759
70—80
5
2—3
Gelbklee ....
610
85—95
1,5
2-3
Hain- „
6100
60-80
5
2—3
Luzerne ....
465
85—95
1,5
2—3
Gemeines „
7571
60—80
5
2-3
Sandluzerne . . .
415
80—90
1,5
2—3
Zerealien;
Bokharaklee . . .
520
70—80
1,5
2—3
Saat-Roggen . . .
32
95—100
i
2—3
Lupine
6—7
95—100
0,5
2 3
„ Weizen . . .
24
95—100
i
2—3
Esparsette ....
50
70—90
0,5
2—3
„ Gerste . . .
22
90—100
i
2-3
Serradella ....
290
80-90
1.5
2-3
„ Hafer . . .
27
90—100
i
2—3
Pferdebohne , . .
1
95-100
0,5
4—5
„ Mais ....
3
90 100
i
3-4
Erbse
3—5,
95—100
0,5
5-6
AnderweiteKul-
Saatwicke ....
13
95—100
1
3-4
Sojabohne ....
.3-6
90-100
0,5
1—2
turgewächs e:
Ölraps
175
95—100
0,5
2-3
Gräser;
Eübenraps . . .
330
95—100
0,5
2—3
Englisches Eaigras
500
85—95
2,5
2—3
Rübsen
445
95—100
0,5
2—3
Italienisches „
590
85-90
2,5
2—3
Wasserrühe . . .
358
90—100
0,5
2—3
Französisches ,.
400
70—85
5
2—3
Senf (schwarzer) .
557
90-100
1
3-4
Timotheegras. . .
2060
90—96
2
3-4
Leindotter . . .
1086
95-100
1
2-3
Fioringras ....
18970
80—90
12
2—3
Saatlein ....
220
90—100
1
2—3
Drahtschmele. . .
2850
40—60
10
2-3
Hanf
47
90—100
1
2-3
Goldhafer ....
3720
70—80
15
2—3
Gemein.Buchweizen
42
80—90
2,6
2-3
Wiesenfuchsschw. .
2050
70—80
10
2-3
Tatarischer „
53
60—80
5
2-3
Ruchgras ....
1837
50-60
15
2—3
Bihernell (Poter.) .
80
60—80
10
2—3
Weiche Trespe . .
230
70—80
15
2-3
Runkelrübe (Beta) .
40
80—90 3 )
1,5
3-4
Kammgras....
2346
70-80
10
2-3
Zichorie ....
727
85-95
1,5
2—3
Knaulgras ....
1186
80—90
5
2—3
Ackerspörgel. . .
1370
95—100
1
6-8
Rasenschmele. . .
10400
60—70
10
2—3
Riesenspörgel . .
950
85—100
1
6-8
Wiesenschwingel .
655
80—90
3
2 -3
Möhre
725
75—85
5
2—3
Schafschwingel . .
1620
80—90
5
2-3
Zuckerhirse . . .
44
70—80
0,5
2—3
') Vergl. Mentzel und v. Lengerkes Landw. Kalender.
2 ) Schwankend nach Maßgabe der Ausreifung. Trockenheit und Aufbewahrung; Ge
treide bei trockner Lieferung oft 6—8 Jahre.
3 ) Auf 100 Knäule 170—200; auf 1 kg 60000—90000.