Full text: Die Krankenversicherung

solche, zu denen England von jeher in engerer Beziehung stand, 
wie Indien und Australien, eine grössere Erzeugung als in der Vor- 
kriegszeit zu verzeichnen haben. . Das gilt auch für Italien, Spanien, 
Japan und andere Länder. 
Wenn die Roheisen- und Rohstahlerzeugung der Welt für 1913 
und für 1925 mit je 100 dargestellt wird, ergibt sich eine sehr 
beachtliche Verschiebung der einzelnen Anteile an dieser Er- 
zeugung. Sie sind in dem Bild 6 graphisch dargestellt. 
Sowohl für Roheisen wie für Rohstahl ist die Steigerung des 
Anteiles der Vereinigten Staaten an der Welterzeugung ganz auf- 
fällig. Für die deutschen und die französischen Anteile gilt, was 
schon weiter oben über die Verschiebung der rechnerischen Unter- 
lagen gesagt worden ist. Der Rückgang der englischen Roheisen- 
produktion in ihrem Anteil an der Welterzeugung ist besonders 
beachtlich. 
Die Roheisenerzeugung der Welt war im Jahre 1925 nach den 
vorläufigen Ziffern um rund sechs Hundertteile geringer als im 
Jahre 1913, den Verlust tragen England mit 41 Prozent, Deutsch- 
land mit 6 und Frankreich mit 4 Prozent ihrer Produktion. Die 
kleinen Länder verloren 48 Prozent ihrer Erzeugung. 
> Gesteigert haben ihre Roheisen- 
198 1925 erzeugung Luxemburg um 98, die 
Vereinigten Staaten um 17 und Bel- 
gien um 3 Prozent. 
Die Rohstahlerzeugung der Welt 
De war im Jahre 1925 um rund 12 Pro- 
zent grösser als 1913. Luxemburg 
Y steigerte seine Produktion um 72, 
en die Vereinigten Staaten um 40 und 
GiEN—— Deutschland um 1 Prozent. Zurück- 
Frankreich‘ gegangen ist die Stähle tnen m 
Belgien um 5 Prozent, in Englan 
Deutschlano um 3, inFrankreich um 1 und in den 
kleinen Ländern um 42 Prozent. 
Die nachfolgenden Zahlenreihen 
England zeigen die Veränderung der Roh- 
eisen- und Rohstahlerzeugung der 
Welt insgesamt und in ihrem Anteil 
= an der Welterzeugung für die Jahre 
Vereinigte 1913, 1924 und 1925. 
Staaten Deutschland und die Vereinigten 
Staaten sind in der Tabelle beson- 
ders hervorgehoben. 
Die Steinkohlen -Welterzeugung 
zeigt das nebenstehende Bild. 
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