Object: Wirtschaftliches Verpacken

der Verschluß etwas länger 7 
dauern als bei den anderen Ver- 7 
schlüssen. Der Verschluß Nr. 6, 
in Abb. 279 ist der alte Stahl- 
bandverschluß, wo das Band 
umgelegt und durch eine Öse - 
durchgeführt wird. Wenn dieser 
letztere Verschluß ohne Apparat 
hergestellt wird, kann man I 
beim Herumdrehen des Endes 7 
leicht die Hand verletzen. Bei «+ 
Inlandpackungen genügt es 
meistens, zur Verstärkung ein 
Stahlband in der Mitte allein 
anzubringen. Die Hapag emp- | . | | 
fiehlt in  hren Vorschriften (siehe ı- Ertl anWEh Ver Hüte OO 4 
Anhang) ein Stahlband in der  KOp: 255 Bench a ah 
Mitte und zwei an den Enden  Prutlesewiehk Danahroite und 
für den Export. Das Schau- Bandzahl. 
bild 285 zeigt die Beziehungen 
zwischen Bruttogewicht der Ware, Bandbreite und Bandzahl. 
Auch bei kleinen, verhältnismäßig sehr leichten Paketen 
beginnt das Stahlband den Bindfaden mehr und mehr zu ver- 
drängen. Bisher haben diese schmalen Stahlbänder verschiedene 
Nachteile gehabt. Durch ihre scharfen Kanten schnitten sie 
in die Finger der expedierenden Beamten ‚und der Austräger. 
Die Plombierung war nicht sicher, und die umgebogene Kante 
am Schluß war auch wieder gefährlich. Darum waren Stahl- 
bänderumschnürungen bei Postpaketen bis jetzt nicht zugelassen. 
Geändert ist dies durch die neu eingeführte Metoschnürung. 
Hier werden Stahlbänder mit umgelegtem Rand verwendet, 
die nicht mehr schneiden. Diese werden vollkommen verdeckt 
durch eine Schlußplombe zusammengehalten (Abb. 286). Die 
Schlußplombe wirkt 
einmal als Knoten- 
ersatz und dann 
als Sicherung gegen 
Beraubung in der 
Art eines Siegels 
oder einer Plombe. 
Vorstehende Band- 
ET Abb. 286. Meto-Schnürung. Links ohne, rechts 
mit aufgepreßtem Ring. 
Sachsenberg 8 
11}
	        
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