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die darauf hinausliefen, diese Inseln zu erwerben. Er erklärte, daß die Ver-
einigten Staaten bereit wären, dafür den zehnfachen Wert der Inseln zu be-
zahlen. Es ist uns bekannt, daß der französische Imperialismus diesem
Handel nicht ablehnend gegenübersteht. Schon haben die Finanzkreise
Frankreichs Kundgebungen in dieser Richtung erlassen. Es handelt sich
für uns nicht darum, den einen Imperialismus gegen einen andern einzu-
tauschen. Französischer oder amerikanischer Imperialismus ist für uns das-
selbe. Wir wollen von allen Möglichkeiten, die sich uns bieten, Gebrauch
machen, um unsere Unabhängigkeit zu fordern. Es kann sich nicht darum
handeln, das Joch des französischen Imperialismus gegen das amerikanische
einzutauschen. Beide sind gleichviel wert. Ein Beispiel dazu liefert uns die
ältere Republik Haiti. Nachdem sie mehr als hundert Jahre als freier Staat
bestanden hatte, benützte der amerikanische Imperialismus den Weltkrieg —
während Wilson das Selbstbestimmungsrecht der Völker proklamierte —, um
die Souveränität von Haiti zu verletzen. Wir versichern unsere dorligen
Freunde unserer innigsten Solidarität.
Seit zehn Jahren sind jedoch eine Reihe von Ereignissen in der Welt
vor sich gegangen. Die russische Revolution hat eine Revolution in China
ermöglicht. Und weil diese über den englischen Imperialismus triumphiert,
wird Indien Gelegenheit habeh, seine nationale Unabhängigkeit zu erringen.
Kameraden, wenn eines Tags Ihre Besorgnis, allem, was in der Welt die
unterdrückten Völker angeht, nachzugehen, durch Ereignisse in unseren
kleinen Ländern geweckt wird, so erinnert Euch, daß wir hier die kostbare
Energiequelle gefunden haben für die Kämpfe, die wir noch bestehen
müssen, um unsere Bestrebungen zu verwirklichen.
Als Delegierter der Patriotischen Union von Haiti spricht
Carlos Deambrosis Martins (Haiti).
DS Volk von Haiti, vertreten durch die Patriotische Union, eine Ver-
einigung, die mehr als 50 000 Mitglieder zählt, hat mich an den inter-
nationalen Kongreß gegen koloniale Unterdrückung und Imperialismus de-
legiert, damit ich dort auf das energischste gegen das Attentat protestiere,
das von einem der mächtigsten Länder der Erde an unserem Volke begangen
wurde.
Da mir nur wenig Zeit zur Verfügung steht, werde ich mich auf
eine gedrängte Darstellung beschränken. Die Republik Haiti ist ein Bei-
spiel aus der Geschichte des Yankee-Imperialismus, der gegen ein Volk
vorging, das infolge seiner Schwäche über keine Kanonen verfügte, um
den Angriff abzuschlagen. Dies geschah im Jahre 1915, in der gleichen