Begrüßungen durch Briefe und Telegramme. 273
„Unser gewerkschaftlicher Berufsverband möchte diese Gelegenheit Ihrer
internationalen Veranstaltung benutzen, um seinen kolonialen Brüdern die
volle Sympathie aller ihm Angeschlossenen zu bezeugen.
Er wünscht Ihnen gute Arbeit und hofft, daß Ihre Resolutionen der
Freiheitsbewegung der vom internationalen Kapitalismus beherrschten Völker
dienlich sein werden.
Er verspricht Ihnen, Sie in der von den kolonialen Arbeitern begonnenen
Befreiungsaktion zu unterstützen.
Es lebe die Befreiung aller Völker!
Für die Gewerkschaft: der Sekretär Charles Everling.“
Die Federation Bruxelloise des Jeunes Gardes Socialistes (der Brüsseler
Verband der jungen sozialistischen Garden) schreibt:
„Die Federation Bruxelloise des Jeunes Gardes Socialistes, die am 13. Fe-
bruar 1927, dem Datum Ihres Kongresses, zusammengetreten ist, drückt
dem Kongreß ihre wärmste Sympathie aus und verpflichtet sich, an der Ver-
wirklichung des Ideals, das Sie sich gestellt haben, mitzuarbeiten.
Brüderlichst
J. Volder, Sekretär.“
Zentralkomitee der sozialistischen Lehrer:
„Das Zentralkomitee der sozialistischen Lehrer Belgiens, das am Donners-
tag, dem 10. Februar 1927, im Volkshaus in Brüssel tagte, erkennt die
Wichtigkeit einer Vereinigung aller anti-imperialistischen Kräfte der Welt
und einer ständigen Verbindung der nationalen Freiheitsbewegungen mit
dem Proletariat der imperialistischen Länder.
Es drückt dem in Brüssel stattfindenden Internationalen Kongreß gegen
koloniale Unterdrückung und Imperialismus seine volle Sympathie und seinen
Wunsch aus, die praktischen Resultate der jetzt laufenden Arbeiten zu sehen,
und richtet an alle Unterdrückten brüderliche Grüße der Solidarität.
Für das Exekutivkomitee: Der Nationalsekretär.“
Mexiko.
Plutarco Elias Calles, der Präsident der Vereinigten Staaten von Mexiko,
sendet dem Kongreß-Sekretariat folgendes Danktelegramm für die Über-
mittlung der mexikanischen Resolution des Kongresses:
„Grüße. Für die Übermittlung Ihrer Botschaft meinen aufrichtigsten
Dank.
Präsident Calles.“
Der allmexikanische Bauernbund (Liga Nacional Campesina Mexicana),
schickt folgendes Telegramm:
Das Flammenzeichen vom Palais Egmont.
18