Full text: Die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse im Kohlenbergbau der Ver. Staaten

1913 mit annähernd 500000 ihre Höchstziffer ver- 
zeichnete, zeigt außerordentliche «Schwankungen, die 
zum guten Teil durch Arbeitskämpfe bedingt sind. 
Nach einem Gesamtausstand pflegt das Interesse für 
den Verband abzuflauen und im Zusammenhang damit 
auch seine Mitgliederzahl zurückzugehen. Das Bestreben 
des Bergarbeiterverbandes geht naturgemäß dahin, 
die Gesamtheit der Bergleute in seiner Organisation 
Die zusammenzufassen, aber davon ist er noch weit entfernt, 
Ausbreitung jetzt vielleicht mehr als seit langer Zeit. Über die 
des Machtstellung des Gewerkvereins in den einzelnen 
Tarifvertrags. Staaten geben Zahlentafel 35 und Abb. 44 Auf- 
schluß. Eine im wesentlichen unbestrittene Herr- 
schaft übt der Gewerkverein unter den großen Kohlen- 
staaten in Illinois und Indiania aus, schwächer ist 
seine Stellung, abgesehen vom Anthrazitbergbau, in 
Pennsylvanien und in Ohio. In den andern Förder- 
gebieten finden sich wohl auch mehr oder minder 
große Inseln von Uniongruben, sei es, daß es sich 
dabei um einzelne Werke oder eine größere Zahl 
solcher handelt, aber im wesentlichen sind doch die 
andern großen Kohlenstaaten, wie West-Virginien, 
Kentucky, Alabama, Tennessee, Non-Union-Gebiete. 
Check- Der Befestigung der Herrschaft des Gewerk- 
off-system. vereins dient in hohem Maße das sogenannte Check- 
/ 
a 
BE weniger als 10% 
HI 70-29 % 
E00 -49 % va ITTEE 
Abb. 44. Die Ausbreitung des Tarifvertrages im amerikanischen Kohlenbergbau. 
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