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Das norwegische Getreidemonopol und Ver-⸗
braucher, Mehlpreise und Brotpreise .. . 83
Das norwegische Getreidemonopol und der
dandel..... 36
Das norwegische Getreidemonopol und die
Landwirtschaftt.. ..
Das norwegische Getreidemonopol und die
Müllerei.....
Die in Norwegen gemachten Erfahrungen und
ihre Anwendung auf deutsche Verhältnisse.
IIl. Schweden.. 8
1. Allgemeine Verhältnisse.... . .
2. Gleitende Zölle —
3. Ausfuhrschein..
k. Berpfändung von Getreide . . ...
Kanada...
Finleitung.... —
1. Allgemeine Verhältnisse. . ..
2. Absatzorganisation und Gesetzgebung auf dem
Gebiet der Getreidewirtschaft bis zur Ent—
stehung der Weizenpools ..
Entstehung der Weizenpools. ....
Grundgedanken der Poolbewegung und deren
Verwirklichung .·.... .. . . 7
Der kanadische Weizenpool und die Frage
einer internationalen Weizenabsatzorganisatioͤn 854
Vereinigte Staaten von Nordamerikfa. 855
Sinleitung.... . . . 55
.Getreidepreisstabilisierung in den Vereinigten
Staaten während der Kriegszeit . 686
Allgemeine Preisbewegung während des
Krieges . .... AV
J. BSchweiz
In der Schweiz besteht seit der Kriegszeit ein
Finfuhrmonopol für Weizen und Roggen.Dieses
Monopol wurde als vorläufige Maßnahme auch
in der Nachkriegszeit weitergeführt. Ob es dauernde
Einrichtung der Eidgenossenschaft bleiben soll, wird
demnächst durch eine Volksabstimmung entschieden
werden. Der Umstand, daß die Frage der Bei—
behaltung des Einfuhrmonopols in der Schweiz
—D0
zur Zurückhaltung in der Würdigung der Erfah—
rungen, die bis jetzt in der Schweiz mit dem Ge—
treideeinfuhrmonopol gemacht worden sind. Die
Darstellung muß sich daher möglichst auf tatsächliche
Feststellungen und auf eine Wiedergabe dessen be—
schränken, was von der eidgenössischen Getreide—
verwaltung, von den Gegnern und Befürwortern
der bestehenden Einrichtung und der der Volks—
abstimmung unterstellten Gesetzesvorlage über die
hisher gesammelten Erfahrungen in die Offentlich—
keit gebracht worden ist. Darüber hinaus wird
aber zu prüfen sein, inwieweit diese Tatsachen und
Erfahrungen für die Lösung von Fragen der Brot—
getreidewirtschaft in Deutschland verwertbar sind.
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Die Frage der Brotversorgung zur Zeit
des Eiutritts der Vereinigten Staaten in
den Krieg. 3 58
Maßnahmen zur Getreidepreisstabilisierung in
den Vereinigten Staaten in der Nachkriegszeit 60
. Einschränkung der Anbaufläche..... 61
2. Zöllee. 62
3. Lagerung und Standardisierung.... 68
1. Der landwirtschaftliche Kredit .. .. 64
2) Beleihung von Erntevorräten...64
9) Der landwirtschaftliche Kredit im
Bundesreservebank-⸗System.6858
Immobiliarkredit und die besondere
Organisation des landwirtschaftlichen
Betriebsmittelkredits. .. .66
d) Die Kriegsfinanzkorporation 67
o) National Agricultural Credit Cor—
poration.. 67
5. Genossenschaftliche Absatzorganisationen. 68
s. Grain Marketing Compan. 70
Arbeiten der letzten Tagung des amerikanischen
Kongresses mit dem Ziel einer Hilfsaktion für
die notleidende Landwirtschaft, insbesondere
der Stabilisierung der Getreidepreise.... 70
1. Tincher⸗Bill ..... 71
2. Haugen⸗Bill...77
Bericht des Ausschusses..717
Aus dem Bericht der Ausschußminder⸗
heit .. 73
3. Aswell-⸗-Billl 775
IV. Internationale Zusammenarbeit auf dem Ge—
biet der Erzeugung und des Absatzes von
Getreidee... ...77
VI. Literaturverzeichnis..... 80
Die Getreideerzeugung in der Schweiz bis zur
Kriegszeit.
Die Schweiz hat in früherer Zeit ihren Bedarf
in Getreide, wenn auch oft unter Schwierigkeiten,
ast ausschließlich aus dem eigenen Boden Zedeckt.
ber bereits die Umwandlung der Grundzinsen und
zehnten in Geldleistungen uünd die Ablösung der
zrundlasten hatten zur Folge, daß der Körnerbau
ugunsten der Milch- und Viehwirtschaft vernach—
issigt wurde; denn der Bauer, der nicht mehr
zetreide, sondern Geld zu leisten hatte, zog es vor,
sich auf die Gewinnung von Fleisch- und Milch—
»rodukten zu werfen. Die in der zweiten Hälfte
»es 18. Jahrhunderts einsetzende Intensivierung der
andwirtschaft kam infolge einseitiger Steigerung
er Preise der Milchprodukte nur der Vieh— und
Milchwirtschaft zugute. Trotz sortschreitender Er—
beiterung der kultivierten Bodenfläche verminderte
ich die Getreideanbaufläche und ihr Ertrag. In
en sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts
ermochte die inländische Brotfruchterzeugung nur
nehr ungefähr die Hälfte des Landesbedarfs zu
ecken. Von da an nahm der Getreidebau weiter
ioch ständig ab. Seine Erträge dienten zudem
m wachsenden Maße nicht der menschlichen Er—