Full text: Denkschrift über die in der Schweiz, Norwegen, Schweden, Kanada und den Vereinigten Staaten von Nordamerika getroffenen Maßnahmen zur Preisstabilisierung des Getreides sowie über die dabei gemachten Erfahrungen

Anbauflächen für Weizen in den Vereinigten Staaten 
1909 -1926 
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2. Zölle 
Wie in Deutschland wurde die Loslösung der 
Preisbildung für Getreide auf dem Inlandsmarkt 
von den Weltmarktpreisen durch Zollerhöhungen 
— E—— 
12 Cents je Bushel gleich 6,43 Rall. für den 
Doppelzentner. Die Wirkung blieb aus, weil immer 
och etwa 20 v. H. der Erute auf den Weltmarkt 
gebracht werden mußten und der Preis, den dieser 
Aberschuß dort fand, auch für den Inlandspreis be— 
stimmend war. Da es vorerst nicht möglich war, 
die Erzeugung dem Inlandsbedarf anzupassen, war 
die zu lösende Frage die, durch welche Mittel die 
Rückwirkung des Ausfuhrüberschusses auf die 
Preisbildung des Inlandsmarktes ausgeschaltet 
verden könnte. Das Schlagwort, unter dem 
diese Frage zusammengefaßt wird, ist „surplus 
bproblen“. Die Lösung dieses Problems hatten 
nehr als 30 Gesetzesvorlagen zum Gegenstand, 
die den Kongreß der Vereinigten Staaten in seiner 
etzten Sitzungsperiode beschäftigten. 
Bevor auf eine Würdigung dieser Gesetzesvorlage 
ind der, sich daran anknüpfenden Verhandlungen 
»ingegangen wird, ist es notwendig, kurz die Ein— 
ichtungen darzustellen, die, auf gesetzlicher Grund— 
age beruhend, die Abwicklung der Erntebewegung 
ind die Preisbildung für Getreideernte in den 
Lereinigten Staaten zu beeinflussen, bestimmt 
ind. 
Es sind das: 
a) Einrichtungen für Lagerung des Getreides 
und die gesetzliche Regelung der Lagerung 
und der Qualitätsbestimmung, 
die Einrichtungen für den landwirtschaftlichen 
Kredit und 
die Organisation des Absatzes.
	        
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