Object: Einführung in die Volkswirtschaftslehre

Die Arbeit. 
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schlummerten, d i e dem Menschen und seinex 
Arbeit wieder grössere Freiheit ge'ben könnten. 
Zunächst einmal nimmt Die. Maschine dem Menschen manche 
Arbeiten allerschlimmster Eintönigkeit wieder ab. Mir sprachen 
mehrfach von dem Anlegen bei der Druckpresse. Die Rotations^ 
Maschine, die auf endlosem Papier druckt, nimmt für die gering 
wertigen Druckarbeiten, wie Zeitungsdruck, die Arbeit des An 
legens in den maschinellen Prozeß auf; durch besondere Anlezc- 
apparate oder durch Ansaugen wird beim Druck auf Linzelbogen 
das Zlnlegen vollzogen, wie die bedruckten Bogen auch wieder 
abgesaugt werden. Eine körperlich besonders anstrengende Arbeit 
war das Glasblasen, das die Lungen außerordentlich angreift. 
Nun wohl, es ist jetzt dem Amerikaner (Diven gelungen, eine 
Maschine zum Blasen der Glasflaschen zu erfinden. Diese 
Maschine ist seit \<)07 auch in Deutschland eingeführt, zuerst in 
dem Gerresheimer Glashüttenwerk, nachdem die vereinigten 
europäischen Flaschensabriken dem Erfinder sein Patent für 
Europa für den Betrag von \2 Millionen Mark abgekauft haben. 
viel folgenreicher noch erscheint eine neue Bewegung, die im 
Grunde das Mesen der bisherigen Maschine im tiefsten ändert, 
wir wissen, daß die Maschine sich durch die Zwangsläufigkeit 
ihrer Bewegung bei äußerster Rraftkonzentration charakterisiert; 
die in ihr steckende Kraft kann immer nur ein und dieselbe 
Leistung vollführen, wenn man die Kraftkonzentration, die bis 
her allein die zwangsläufig bewegte Maschine ermöglichte, von 
dieser loslöst, sie ganz in die Band des Arbeiters zu Lessen freier 
Verwendung legt, so entsteht ein neues Gebilde, kaum noch 
Maschine zu nennen, das den Arbeiter aus seiner Gebundenheit 
an den Mechanismus zu erlösen verspricht. Solche Kraft- 
konzentration beweglicher Art zeigt sich in der 
tzitzeproduktion (ein etwas schwerfälliger Ausdruck, der 
aber die Sache scharf bezeichnet). Mittels des Thermits, 
d. h. einer Mischung von Eisenoryd und Aluminiumpulver sind 
wir imstande, an einem beliebigen Punkte eine solche pitze zu 
erzeugen, daß wir Schienen auf der Strecke zusammenschweißen 
können oder gebrochene Schiffssteven reparieren, und zwar in 
wenigen Augenblicken. Durch das autogene Sauer st off 
schneidverfahren, das nur einiger leicht tragbarer Stahl- 
zplinder mit komprimiertem Sauerstoff als Kraftbehälter bedarf, 
können wir die ^itze zum handlichen Werkzeug umgestalten; mit
	        
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