eigenen Mitteln erbaut und mit dazu gehörigen Grundstücken der ev.
Ģķà 1853,als freies unbestrittenes Eigenthum geschenkt. König
Aàich Wilhelm IV. schenkte 2500 Thlr. zur Unterhaltung eines
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Evangel. Krankenhaus zu Erfurt
Evangel. Krankenhaus zu Mülheim a. Ruhr.
Ein selbstständiges, mit Korporations-Rechten versehenes Institut mit
11,100 Thlr. Vermögen. Ein Theil der Bedürfnisse wird aus milden
Gaben bestritten.
Evangel. Krankenhaus zu Münster.
Ş"t 1863 ans milden Gaben der Bevölkerung und mit Unterstützung
es Königs ^Wilhelm, der Königin Elisabeth und des Johanniter-
Erdens m St. Mauritz hergestellt. Vgl. Klemens-Hospital.
Evangel. Mädchen-Waisenhaus zu Wartenburg.
Es unterhält 12—17 Zöglinge, hat Korporations-Rechte und besteht
großtenthells durch milde Beiträge, welche etwa 900 Thlr. jährlich
ergeben. ^
Evangel. Rettungühaus zu Pieschen,
für die Kreise Pleschen, Adelnau, Schildberg, Krotoschin und Kröbcn.
jährliche Einnahme und Ausgabe etwa 2000 Thlr. Das Hans zahlt
etwa 45 Kinder. Zehn Freistellen, deren Unterhalt à 30 Thlr. pro
der v. Kottwitzsche Fonds trägt. Vermächtnisse von Beate
^°ube 100, Hauptmann v. S tiegler 200, Joanne in Malinie
100 Thlr.
Evangelisches Säkular-Stipendium.
Dasselbe ist von der Kommune Berlin zum Gedächtniß der Einführung
kr Kirchen-Rcformation in der Stadt gestiftet und wird auf 2 Jahre
lt 300 Thlr. jährlich an einen gebornen Berliner, event, an einen
sonst im preußischen Staate geborenen oder zur Zeit seiner Bewerbung
emselben angehörigen Kandidaten der Theologie verliehen, der das
men,lion, abfolvirt und die Universität nicht feit länger als 2 Jahren
verlassen hat. Derselbe muß neben einer gründlichen philosophischen
und humanistischen Bildung eine vorzügliche theologische Ausbildung er
worben haben, und letztere durch ein Zeugniß über bestandene Prüfung
P™ licentia concionandi oder durch ein Zeugniß der evangelisch-
Iheologischen Fakultät einer preußischen Universität, erstere aber durch