Object: Wert und Kapitalprofit

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Amonn stellt dann unter anderem‘ auch unsere eigene 
Theorie dar und macht ihr außer den oben bereits erörterten Ein- 
wänden noch besonders den folgenden Mangel zum Vorwurf, durch 
den sie sich ganz besonders ungünstig von der Grenznutzentheorie 
unterscheiden soll: „Sie ist vor allem nicht allgemein. Sie er- 
klärt nicht alle Preiserscheinungen. Sie erklärt nur die Preise be- 
liebig produzierbarer Güter“. Nun, das wäre doch immerhin schon 
etwas, selbst wenn es richtig wäre, daß mein Begriff der beliebig 
produzierbaren Güter enger ist als der der Klassiker, was nicht 
richtig ist. Aber dabei wollen wir uns nicht aufhalten. Selbst 
wenn ich weiter nichts geleistet hätte als dieses, so wäre doch 
wenigstens eine richtige Teilerklärung vorhanden, der die Grenz- 
nutzenschule zwar eine Gesamterklärung entgegensetzen kann, aber 
leider, wie Amonn selbst nachweist, eine falsche. 
Aber auch dieser Vorwurf trifft ja gar nicht zu. Ich habe 
ja die Formel für die allgemeine Wertrelation mit vollster Deutlich- 
keit entwickelt; sie findet sich oben unter dem Rubrum „Die all- 
gemeine Wertformel“. Ich schreibe sie noch einmal her: 
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Diese Formel ist in der Tat nicht nur die allgemeine Formel 
des Wertes im Sinne des Wortes als Preis auf die Dauer und im 
Durchschnitt, und zwar der sämtlichen beliebig produzierbaren 
Güter, der Konsum-, wie der Produktivgüter und des Geldes, 
wie auch der Monopolgüter, sondern sogar des Preises in der 
Kinetik, des laufenden Marktpreises. Man braucht zu diesem Zweck 
nur die Situation der Käufer bei überwiegendem Angebot und der 
Verkäufer bei überwiegender Nachfrage als ein vorübergehendes 
Monopol aufzufassen, was vollkommen korrekt ist, da hier auf 
Seiten ihrer Kontrahenten die charakteristische einseitige Dring- 
lichkeit der Nachfrage besteht!). Unter dieser erlaubten Voraus- 
setzung trifft unsere Formel also sämtliche zum Markte kommenden 
Produkte, auch Novitäten und Singularitäten, deren Besitzer ent- 
weder ein zeitliches Monopol daran hat, oder als ihr Hersteller 
von einer seltenen Qualifikation ist, die nicht durch Ausbildung 
beliebig erworben werden kann. 
Diese Formel ist also die „Werttheorie, die alle Werterscheinung 
aus einem Guß“ erklärt, die die Theorie verlangen muß, und die 
I) Vgl. Theorie, S. 498,
	        
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