fullscreen : Festschrift zur Feier des 250jährigen Bestehens der Freien Baugewerks-Innung Bauhütte zu Stade

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Uh

s.  So  aber  einer  ober  -er  an-ere  in  entrkchtung  -es  La-en  Gel-es
Säumig  befun-en  wür-te,  un-  solches  nicht  zu  bestimmter  Zeit,  -a
es  ihme  angemel-et  wäre  entrichtete,  -er  soll  -aß  Erste  mahl  2
Schilling,  -aß  an-er  mahl4Schilling  un-  -aß  -ritte  mahl  6  Schilling
strafe  erlegen,  -aß  vierte  Mahl  aber,  soll  ihm  -ie  arbeit  geleget,
un-  -azu  nach  gut  befin-en  abgestrafet  wer-en,  -ie  strafe  aber  falß
sie  nicht  über  24  Schilling,  kn  -ie  Gesellen  La-e  geleget  wer-en,
-aferne  es  aber  hoher  anlaufen  sollte,  soll  -aß  über  schießen-e,  in
-er  flmbts  La-e,  zu  erhaltung  -es  flmbts  verfallen  fein.
-.  Eß  sollen  -ie  Gesellen  bep  ihren  Ausamen  Künsten,  un-t  La-en
Tagen,  sich  aller  Seschei-enheit  gebrauchen  o-er  be-ienen,  un-wen
-er  JHt  Gesell  was  vor  Zubringen  hat,  un-  auf  -en  Tisch  schlüget,
so  soll  ein  jeüer  in  aller  stille  anhören,  wer  -a  wiSer  hanüelt,  un--en
  Mt  Gesell  ins  Wort  fält,  -er  soll  S  Schilling  Strafe  -er  La-e
Zum  besten  zu  erlegen  schul-kg  sein.
1$.  wann  ein  außgeschrkebener  Lehr  Junge,  sich  tn  -ie  Gesellen
La-e  hat  ein  schreiben  laßen,  so  mag  er  noch  ein  Jahr  hier  Arbeiten,
un-  stch  so  -en  auf  -ie  wan-erschafft  begeben,  wür-e  er  aber  nicht
in  güte  von  seinem  Lehr  Meister  Kommen  >r  Daferne  Ihm  -aß  Leben
nicht  so  sauer  gemacht  rj  sott  er  gleich  nach  -er  auß  schreibung  Au
wan-ern  schul-kg  sein.
11.  Eß  soll  stch  Keiner  -er  Gesellen  unterstehen,  Eine  Gerüchtigte
--er  unehrliche  Persohn  zu  heprahten,  un-  zur  Ehe  nehmen,  wer  -a
wl-er  hanüelt,  -er  soll  -a-urch  -es  Mnbts  Gerechtigkeit  verlustig
sein  un-  Niemanüt  soll  mit  -enselben  arbeiten  bep  Strafe  zwep
Rekchsthaler  vor  je-er  Woche.
12.  wenn  ein  Gesell  stch  bep  Jungen»  o-er  sonst  Lle-erlkchen  un-t
ver-ächtkgen  eompsgnlen  aufhielte  unü  er  von  Meistern  un-  Gesellen ­
  -eßhalben  verklaget  wür-e,  un-  -ieser  wegen  über  wiesen
währe,  Soll  er  -ie  Ihm  zuerkante  Strafe  bezahlen,  wolle  er  aber
nicht  von  -en  bepfltzen-en  Meister  un-  Gesellen  abstrafen  laßen,  so
soll  es  vor  -en  Herren  -Uten  gebracht,  will  er  stch  alß  -en  nicht  schicken,
soll  Ihm  -ie  Arbeit  geleget,  un-  nicht  Ehr  wie-er  angenommen
wer-en,  biß  er  -ie  ihme  zu  erkan-te  Strafe  entrichtet.
13.  wann  sonst  auch  ein  Meister  auf  seinen  Gesellen  etwas  unehrliches ­
  zu  sagen  un-  zu  bringen  wüßte,  -aß  mit  wahrheitsgrün-e
zu  erweisen  währe,  soll  solchem  von  öenen  Sepsttzen-en  Meister  un-
            
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