fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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die Lehrer selbst besorgen —, eine Reihe von Themen aufzustellen, für 
deren Bearbeitung das Material im ersten Band schon vorliegt, das nur 
einer Vervollständigung durch neue Tatsachen aus den letzten dreißig 
Jahren bedarf, Oder man kann verschiedene theoretische Probleme unter 
Hinzuziehung anderer Werke von Marx gründlich vornehmen, um die Stich- 
haltigkeit der gegnerischen Kritik an einigen Beispielen zu prüfen. Ein 
solches Studium des ersten Bandes wird dem Leser das Verständnis des 
ganzen ökonomischen Systems von Marx erleichtern und ihn auf das 
Studium der weiteren Bände vorbereiten. wenn er einmal Zeit auch für diese 
Arbeit findet. 
Nun noch einige Winke, die dem Leser die Orientierung in dem Sach- 
register erleichtern werden. 
Das Studium des „Kapital“ wird dem Leser durch das Fehlen einer 
Einleitung erschwert, in der die Marxsche Geschichtsauffassung und seine 
Forschungsmethode auseinandergesetzt werden. Und doch sind auch im 
ersten Band eine Reihe von geschichtsphilosophischen und methodologischen 
Bemerkungen eingestreut, auf die der Leser gleich seine Aufmerksamkeit 
richten wird, wenn er sich die Mühe gibt, die von Kautsky in der zweiten 
Ausgabe von „Zur Kritik der Politischen Oekonomie“ veröffentlichte 
Marxsche Einleitung sowie die Vorrede zu diesem Werk zu lesen, in der 
Marx das allgemeine Resultat mitteilt, das sich ihm aus seinen Studien 
ergab und, einmal gewonnen, seinem Studium zum Leitfaden diente. 
Um das Studium des „Kapital“ zu erleichtern, haben wir ins Register 
eine Reihe von Stichworten hineingenommen, die den reichen geschichts- 
philosophischen und methodologischen Inhalt des Buches ausführlich re- 
gistrieren. (Dialektik, Fetischismus, materialistische Geschichtsauffassung. 
Methode, Philosophie, Schein usw.) 
Ebenso ausführlich sind die theoretischen Probleme der pwpolilischen 
Oekonomie (Wert, Geld, Mehrwert, Kapital, Akkumulation des Kapitals usw.) 
registriert. Sind schon im Namenregister eine Reihe von Zusammen- 
stellungen zu finden, die, an einzelne Namen, an die führenden Oekonomen 
anknüpfend, die Geschichte der politischen Oekonomie behandeln, so sind 
auch in dem Sachregister unter den Schlagworten — klassische politische 
Oekonomie, Merkantilismus, Physiokraten usw. -— solche Angaben ge- 
sammelt. 
Das „Kapital“ ist nicht nur ein fheorelisches Werk, Auch in seinen 
abstraktesten Teilen bleibt es ein historisches Werk. Es bildet die reichste 
Fundgrube für die Wirtschaftsgeschichte, die seinen Ausgangspunkt und sein 
Resultat bildet. So fremd noch vielen Historikern der Neuzeit die Marxsche 
Geschichtsauffassung geblieben ist, so stark ist die ganze Geschichts- 
schreibung der letzten vierzig Jahre vom „Kapital“ beherrscht, das noch bis 
jetzt die glänzendste und gründlichste Leistung auf dem Gebiete der wissen- 
schaftlichen Geschichtsforschung bleibt, Fügi man einige Kapitel aus dem 
dritten Band hinzu, so bildet das „Kapital“ auch die beste Darstellung 
der Grundphasen der gesellschaftlichen Entwicklung seit der Auflösung des 
Feudalismus. So wird der Leser viele Schlagworte finden, die das ganze 
geschichtliche Material zusammenstellen, auch die manchmal eingestreuten 
Bemerkungen, die frühere Stufen der gesellschaftlichen Entwicklung be- 
handeln. 
Obwohl, wie Marx im Vorwort sagt, ihm zur Hauptillustration seiner 
theoretischen Entwicklung die klassische Stätte der kapitalistischen Produk- 
tionsweise, England, dient, sind in dem ersten Band auch andere Länder 
berücksichtigt, Das veranlaßte uns, in das Sachregister auch ein geo- 
Das Kapital. I. in 
Einleitung.
	        
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