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die Lehrer selbst besorgen —, eine Reihe von Themen aufzustellen, für
deren Bearbeitung das Material im ersten Band schon vorliegt, das nur
einer Vervollständigung durch neue Tatsachen aus den letzten dreißig
Jahren bedarf, Oder man kann verschiedene theoretische Probleme unter
Hinzuziehung anderer Werke von Marx gründlich vornehmen, um die Stich-
haltigkeit der gegnerischen Kritik an einigen Beispielen zu prüfen. Ein
solches Studium des ersten Bandes wird dem Leser das Verständnis des
ganzen ökonomischen Systems von Marx erleichtern und ihn auf das
Studium der weiteren Bände vorbereiten. wenn er einmal Zeit auch für diese
Arbeit findet.
Nun noch einige Winke, die dem Leser die Orientierung in dem Sach-
register erleichtern werden.
Das Studium des „Kapital“ wird dem Leser durch das Fehlen einer
Einleitung erschwert, in der die Marxsche Geschichtsauffassung und seine
Forschungsmethode auseinandergesetzt werden. Und doch sind auch im
ersten Band eine Reihe von geschichtsphilosophischen und methodologischen
Bemerkungen eingestreut, auf die der Leser gleich seine Aufmerksamkeit
richten wird, wenn er sich die Mühe gibt, die von Kautsky in der zweiten
Ausgabe von „Zur Kritik der Politischen Oekonomie“ veröffentlichte
Marxsche Einleitung sowie die Vorrede zu diesem Werk zu lesen, in der
Marx das allgemeine Resultat mitteilt, das sich ihm aus seinen Studien
ergab und, einmal gewonnen, seinem Studium zum Leitfaden diente.
Um das Studium des „Kapital“ zu erleichtern, haben wir ins Register
eine Reihe von Stichworten hineingenommen, die den reichen geschichts-
philosophischen und methodologischen Inhalt des Buches ausführlich re-
gistrieren. (Dialektik, Fetischismus, materialistische Geschichtsauffassung.
Methode, Philosophie, Schein usw.)
Ebenso ausführlich sind die theoretischen Probleme der pwpolilischen
Oekonomie (Wert, Geld, Mehrwert, Kapital, Akkumulation des Kapitals usw.)
registriert. Sind schon im Namenregister eine Reihe von Zusammen-
stellungen zu finden, die, an einzelne Namen, an die führenden Oekonomen
anknüpfend, die Geschichte der politischen Oekonomie behandeln, so sind
auch in dem Sachregister unter den Schlagworten — klassische politische
Oekonomie, Merkantilismus, Physiokraten usw. -— solche Angaben ge-
sammelt.
Das „Kapital“ ist nicht nur ein fheorelisches Werk, Auch in seinen
abstraktesten Teilen bleibt es ein historisches Werk. Es bildet die reichste
Fundgrube für die Wirtschaftsgeschichte, die seinen Ausgangspunkt und sein
Resultat bildet. So fremd noch vielen Historikern der Neuzeit die Marxsche
Geschichtsauffassung geblieben ist, so stark ist die ganze Geschichts-
schreibung der letzten vierzig Jahre vom „Kapital“ beherrscht, das noch bis
jetzt die glänzendste und gründlichste Leistung auf dem Gebiete der wissen-
schaftlichen Geschichtsforschung bleibt, Fügi man einige Kapitel aus dem
dritten Band hinzu, so bildet das „Kapital“ auch die beste Darstellung
der Grundphasen der gesellschaftlichen Entwicklung seit der Auflösung des
Feudalismus. So wird der Leser viele Schlagworte finden, die das ganze
geschichtliche Material zusammenstellen, auch die manchmal eingestreuten
Bemerkungen, die frühere Stufen der gesellschaftlichen Entwicklung be-
handeln.
Obwohl, wie Marx im Vorwort sagt, ihm zur Hauptillustration seiner
theoretischen Entwicklung die klassische Stätte der kapitalistischen Produk-
tionsweise, England, dient, sind in dem ersten Band auch andere Länder
berücksichtigt, Das veranlaßte uns, in das Sachregister auch ein geo-
Das Kapital. I. in
Einleitung.