Durch‘ den Tod verlor die Universität am. 20; April d. J.
den‘ nichtbeamteten ao. Professor in der. Medizinischen
Fakultät Dr. Rudolph Graeßner, der als Leiter des
Röntgen-Instituts Bürgerhospital sich hohe Verdienste um
die Entwicklung der Röntgenlehre und der | chirurgischen
Therapie erworben hat. Die Universität wird sein An-
denken in Ehren halten.
Privatdozent Dr. Vleugels erhielt einen ministeriel-
len Lehrauftrag für Genossenschaftswesen, Privatdozent Dr.
Lejeune für Geschichte der Medizin, Oberschulrat Dr.
Jungbluth für Deutsche Sprache.
Mit der Abhaltung betriebstechnischer Uebungen wurde
Dr. rer. pol. Schlüter. betraut.
Bibliotheksrat Dr. Witzel wurde zum Ersten Biblio-
theksrat und Stellvertreter des Direktors der Universitäts-
und Stadtbibliothek in Angelegenheiten der Universitäts-
bibliothek ernannt.
Der Lehrkörper umfaßt z. Zt. 63 ordentliche Profes-
soren, 15 Honorarprofessoren, 29 außerordentliche Profes-
soren, 55 Privatdozenten, 15 Lektoren, 10 ministeriell mit
Vorlesungen Beauftragte, 15 von den Fakultäten mit Vor-
lesungen und Uebungen betraute Lehrkräfte, 2 Lehrer der
Künste, 5 Sportlehrer, insgesamt 209 Mitglieder.
Promoviert wurden zu Doktoren der Wirtschaftl.
Staatswissenschaften im Winter-Semester 1926/27 69 Kan-
didaten, im Sommer-Semester 1927 31, zu Doktoren der
Rechtswissenschaft 34 bezw. 39, der Medizin 36 bezw. 23,
der Zahnheilkunde 5 bezw. 4, der Philosophie 18 bezw. 23.
Zu Ehrendoktoren wurden ernannt:
Von der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät
der preußische Ministerpräsident Otto Braun,
von der Philosophischen Fakultät Direktor Dannie Heine-
mann, Brüssel, ‚Museumsdirektor Karl Josef Rade-
macher, Köln; Generaldirektor Karl Adler, Berlin,
Generaldirektor Johann W. Welker, Duisburg und
Direktor‘ Dr. ing. h. c. Albert Schreiber, Köln.
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