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Arbeiter, und somit den Bauhilfsarbeitern zugezählt, ohne daß
ein Aussondern möglich wäre. Auch das Problem der Notstands-
arbeiter, die vielfach mit Erd- und Tiefbauarbeiten beschäftigt
werden, macht sich störend bemerkbar; denn diese Notstandsarbeiter,
deren Zahl zur Zeit der Zählung im Sommer 1925 allerdings nicht
sehr groß gewesen sein kann, kommen als eigentliche Bauarbeiter
wenig in Betracht. Schließlich gehören auch die bei Unterhalts-
arbeiten an Bahn-, Deich-, Wasserbauten und ähnlichen Arbeiten
tätigen Arbeiter meist nicht zum Organisationsbereiche des Deutschen
Baugewerksbundes. Alle diese Tatsachen sind bei der Feststellung
der im folgenden mitgeteilten Zahlen so gewissenhaft wie möglich
berücksichtigt worden.
Einige Worte noch zur Frage der weiblichen Arbeiter. Die von
der Berufszählung nachgewiesenen weiblichen Hilfsarbeite-
rinnen im Baugewerbe, rund 9500 an Zahl, sind größtenteils Putz-
frauen, die die Neubauten reinigen; denn eigentliche Bauhilfsarbeite-
rinnen gibt es kaum noch und kann es auf Grund der gesetzlichen
Vorschriften der Gewerbeordnung auch kaum geben. Die für die
Organisierung durch den Deutschen Baugewerksbund in Betracht
kommenden weiblichen Arbeiter sind in der keramischen Industrie,
in der Tonwarenherstellung und in der Scheibentöpferei tätig. Eine
Herauslösung dieser Gruppen von Arbeiterinnen, deren Gesamtzahl
MAURED
WERKMEISTER
LEHRLINGE
BETONBAUFACHARBEITER
PUTZER U. JSTUKKATEURE
GLASER
TÖPFER,
KUNSTEINARBEITER
ASPHALTIERER
BRUNNENBAUER
BAUHILFSARBEITER
Schaubild 31. Der Anteil der einzelnen Bauarbeiterberufe an der Gesamt-
zahl der Bauarbeiter.