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fordert durch die Vorteile der Kontinuität, der Schnelligkeit und
der Beweglichkeit. Diese Forderungen erfüllen unter den vor
handenen Umständen die Lokomotiven bei gleichzeitig grösserer
Billigkeit. »Bei der gegenwärtig erhöhten Förderung und der
Länge der Entfernungen von den Ladeeinrichtungen bis zum
Rangierbahnhofe ist der Lokomotivführer mit dem Rangierarbeiter
zusammen mehr zu leisten imstande als mindestens 4 Führer mit
Zugtieren. Am schwersten sodann, aber in Geld nicht auszu
drücken, wiegt der Gewinn an Zeit beim Rangieren, da bei dem
langsamen Betriebe mittels Zugtieren das Verladen mit jedem
Wagenwechsel stets viel länger unterbrochen ist als beim Loko-
motivbetriebe« x ).
Auch bei der Tagesförderung hat sich demnach gezeigt, dass
mit zunehmender Masse oder mit zunehmender Länge oder gar
mit Zunahme beider die Kräfte der Organismen ungeeignet wer
den ; denn sie sind nur zu steigern, indem man mehr lebende
Kraftträger einstellt! Aber diese fordern einen (zum Werte der
Kohle) relativ hohen Preis für die Ueberlassung der Nutzung ihrer
Arbeitskraft. Da greift der Unternehmer zu einem Kraftträger,
den er grösser, stärker machen kann, der dabei aber doch
möglichst einer bleibt: er greift zur Maschine, zum Kapital,
das er konzentrieren kann, und dessen zunehmende Konzentration
unter dem Gesetze des zunehmenden Ertrages steht.
1) Dütting, Ueber Rangierbetrieb auf Bergwerken. Preuss. Ztschr. 1889. 197 f.