raschestem. Tempo Eisenbahnen gebaut wurden, und in
welchem in allen anderen ‚Industrien der Verbrauch an Eisen,
gewaltige Anforderungen an die Eisenerzeugung stellte.
Aus dem Schaubilde Nr. 1.(Anhang) geht klar hervor,
daß die: wirtschaftliche Erschließung der Welt sich bisher
überwiegend auf Europa und die Vereinigten Staaten, von
Nordamerika erstreckt hat. Es kann keinem Zweifel
unterliegen, daß die wirtschaftliche Erschließung der
übrigen Weltteile auch dort eine Aufnahmefähigkeit
der Länder für Eisen und Eisenwaren bringen muß,
aber diese Entwicklung ist durch :den Weltkrieg in
empfindlichster Weise unterbrochen worden. Die. Kapital-
zerstörung, welche der Weltkrieg gebracht hat, macht. sich
heute in einschneidendstem Maße geltend als Hemmnis für
ein. Fortschreiten in ähnlicher Weise, wie es sich in dem Zeit-
raume von 1895-—1913 gezeigt hat.
Der Eintritt dieser: Weltkrisis war‘ gegen Ende dieser
Periode wirtschaftlicher Entwicklung nicht vorauszusehen. Es
ist deshalb verständlich, wenn in der damaligen Zeit aus Anlaß
des 11. Internationalen geologischen Kongresses, der
im Herbst 1910 in Stockholm getagt hat, die Frage gestellt und
eingehend erörtert wurde, wie lange denn die Eisenerzvorräte
der Welt dieser ungeheuren Inanspruchnahme gewachsen sein
würden. In den Vorbereitungen zu diesem Kongresse waren
deshalb seit 1908 umfängliche statistische Erhebungen über die
Eisenerzvorkommen durchgeführt worden, und ihre Resultate
sind in einer außerordentlich eingehenden Bekanntmachung
veröffentlicht worden. Man hat die sämtlichen damals be-
kannten Eisenerzvorkommen einer Erörterung unterzogen.
Genauere Angaben lagen naturgemäß aber nur vor über die-
jenigen Vorkommen, welche damals in Abbau genommen und
genügend erforscht. waren.‘ Faßt man die Ergebnisse. dieser
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