42 —
in 1000 Franken
Kapital Fr.
1906 1907
1908 1909 l 1910
1
1911
Gruppe I 500,000
21,363
15,213
16,044
15,242
12,701
14,305
Gruppe II 500,001—1,000,000
38,312
39,512
41,396
46,273
34,849
29,656
Gruppe III 1,000,001—5,000,000
154,154
184,930
191,822
186,760
184,593
159,802
131,184
Gruppe IV . über 5,000,000
69,428
73,934
75,965
77,932
94,813
Total
283,257
313,589
325,227
326,207
326,956
334,947
Die Zahlen zeigen wie bei den Spargeldern ein Zurückgehen bei den
beiden Gruppen der kleineren Banken, dagegen ein gewaltiges Anwachsen
bei der Gruppe IV der grössten Banken. Die Abnahme von 184,59 Millionen
Franken auf 159,80 Millionen Franken von 1910 auf 1911 in der Gruppe III
erklärt sich durch den Übertritt der Creditanstalt St. Gallen in die Gruppe
der grössten Banken; besass doch dieses Institut 1910 ein Obligationen
kapital von über 32 Mülionen Franken. Dadurch wird anderseits das be
deutende Anwachsen der Obligationengelder der letzten Gruppe erklärt.
Selbstverständlich sind die Obligationengelder auch innerhalb der
Gruppen sehr ungleich auf die einzelnen Institute verteilt. Für 1911wiesen
z. B. mehr als ein Viertel der Passiven an Obligationengeldern auf:
in Gruppe
55 55
55 55
55 55
I
II
III
IV
6 Banken auf 25,
10 „ „ 21,
20 „ „ 37,
4 j> >) 9.
Unter den Instituten, deren Obligationenkonto im Verhältnis zur
Bilanzsumme sehr gross ist, sind begreiflicherweise eine Reihe von Anstalten,
die mehr oder weniger Hypothekenbankcharakter haben. So weist den
grössten Bestand an Obligationengeldern mit 55,15 Millionen Franken per
1911 die Handwerkerbank Basel auf, ihr Hypothekenbestand ist auf den