Object: Die Lokal- und Mittelbanken der Schweiz

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in 1000 Franken 
Kapital Fr. 
1906 1907 
1908 1909 l 1910 
1 
1911 
Gruppe I 500,000 
21,363 
15,213 
16,044 
15,242 
12,701 
14,305 
Gruppe II 500,001—1,000,000 
38,312 
39,512 
41,396 
46,273 
34,849 
29,656 
Gruppe III 1,000,001—5,000,000 
154,154 
184,930 
191,822 
186,760 
184,593 
159,802 
131,184 
Gruppe IV . über 5,000,000 
69,428 
73,934 
75,965 
77,932 
94,813 
Total 
283,257 
313,589 
325,227 
326,207 
326,956 
334,947 
Die Zahlen zeigen wie bei den Spargeldern ein Zurückgehen bei den 
beiden Gruppen der kleineren Banken, dagegen ein gewaltiges Anwachsen 
bei der Gruppe IV der grössten Banken. Die Abnahme von 184,59 Millionen 
Franken auf 159,80 Millionen Franken von 1910 auf 1911 in der Gruppe III 
erklärt sich durch den Übertritt der Creditanstalt St. Gallen in die Gruppe 
der grössten Banken; besass doch dieses Institut 1910 ein Obligationen 
kapital von über 32 Mülionen Franken. Dadurch wird anderseits das be 
deutende Anwachsen der Obligationengelder der letzten Gruppe erklärt. 
Selbstverständlich sind die Obligationengelder auch innerhalb der 
Gruppen sehr ungleich auf die einzelnen Institute verteilt. Für 1911wiesen 
z. B. mehr als ein Viertel der Passiven an Obligationengeldern auf: 
in Gruppe 
55 55 
55 55 
55 55 
I 
II 
III 
IV 
6 Banken auf 25, 
10 „ „ 21, 
20 „ „ 37, 
4 j> >) 9. 
Unter den Instituten, deren Obligationenkonto im Verhältnis zur 
Bilanzsumme sehr gross ist, sind begreiflicherweise eine Reihe von Anstalten, 
die mehr oder weniger Hypothekenbankcharakter haben. So weist den 
grössten Bestand an Obligationengeldern mit 55,15 Millionen Franken per 
1911 die Handwerkerbank Basel auf, ihr Hypothekenbestand ist auf den
	        
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