Object: Das Baugewerbe in der Volks-, Berufs- und Betriebszählung von 1925

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Im Jahre 1882 wurden 96 000 Betriebsleiter. im Hoch- und Tief- 
bau ermittelt, worin (aus Vergleichsgründen) auch noch die Leiter 
von Baubüros und dergleichen einbegriffen sind. Nach anfäng- 
licher Erhöhung (bis 1895) sinkt ihre Zahl seit 1895 ab. Diese Be- 
wegung entspricht der Entwicklung, wie sie bei der ganzen Betriebs- 
zahl wie auch bei der Zahl der Kleinbetriebe zu beobachten ist, auf 
lie das Gros der Betriebsleiter trifft. An Betriebsleitern wurden 
ermittelt: 1882 
1895 
1907 
Im Verhältnis zu einer steigenden Gesamtzahl von beschäftigten 
Personen würde sich schon ein Gleichbleiben der absoluten Zahlen 
als Rückgang auswirken. Ein Rückgang der absoluten Zahlen muß 
also ein sehr starkes Abfallen der Anteilziffern ergeben. Dieser 
Anteil der Betriebsleiter am Gesamtpersonal betrug: 
Ve 24,2% 
‚ 14,0, 
BT az 
Der selbständige Bauhandwerker, der 1882 noch ein Viertel des 
ganzen Personals im Hoch-, Eisenbeton- und Tiefbau ausmachte, 
spielt also zahlenmäßig eine immer geringere Rolle. Der unselb- 
ständige Arbeitnehmer wird immer häufiger. 
Von dem gesamten, zwischen 1882 und 1907 eingetretenen Zu- 
wachs an Personal, der sich (einschließlich Baubüros und der- 
gleichen) auf 800000 Personen beläuft, sind etwa 729000 der Ar- 
beiterschaft zuzurechnen: also über neun Zehntel. An Arbeitern 
(einschließlich der mithelfenden Familienangehörigen) wurden ge- 
zählt: 1882 
1895 
1907 
Diesem enormen, zahlenmäßigen Zuwachs entspricht eine immer 
größer werdende Anteilsziffer am Gesamtpersonal. Diese beträgt: 
1882 ee 74,6% 
1895 83,7 
1907 85,7
	        
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