fullscreen: Statische oder dynamische Zinstheorie?

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Grundlage für die obigen Ausführungen dient, eine Korrektur, 
die auf den ersten Blick unwichtig erscheinen mag, aber sich 
dann als sehr wesentlich erweist. v. Böhm-Bawerk sagt nicht, 
ob man sich die Zahlenreihen in jeder Spalte der Tabelle als 
unbestimmt fortgesetzt zu denken habe, oder ob diese Zahlen- 
reihen abbrechen. Man muß natürlich letzteres annehmen, 
da die Verlängerung der Produktionsperiode schon aus physi- 
kalischen Gründen eine Grenze haben muß. Da es dabei für die 
hier zur Diskussion stehende prinzipielle Frage selbstverständ- 
lich nichts ausmacht, ob man mit dem 7., 8. oder 20. Jahre die 
Reihen abschließt, so soll angenommen werden, daß die Produk- 
tion höchstens diejenige Zahl von Jahren in Anspruch nehmen 
kann, bis zu welcher die Böhm-Bawerksche Tabelle herab- 
geht. Das sind sieben Jahre“. 
„Nun darf man aber nicht annehmen, daß die Zukunfts- 
pläne der verschiedenen Produzenten nicht über 7 Jahre, von 
der Gegenwart (1888) ab gerechnet, hinausreichen. Derjenige 
z. B., dem erst im Jahre 1889 ein Arbeitsmonat zur Verfügung 
steht, wird gegenwärtig, d, h. im Jahre 1888, auch damit rechnen, 
daß er im Jahre 1896 500 Produkteinheiten erzielen kann; der- 
jenige, dem erst im Jahre 1890 ein Arbeitsmonat zufällt, wird 
ins Auge fassen, daß er im Jahre 1896 470 und im Jahre 1897 
500 Produkteinheiten herstellen kann, usw. Mit der Ergänzung, 
die durch obige Erwägungen geboten erscheint, wird die Tabelle 
folgende modifizierte Gestalt annehmen‘“‘: 
„Ein Arbeitsmonat aus dem Jahre 
ergibt für 
die Wirt- 
schafts- 
periode 
1888 
889 
890 
391 
292 
893 
894 
‚895 
896 
897 
2108 
RQRQQ 
L00 
200 
280 
350 
zw 
+J 
m 
1 
18rRO 
100 
200 
280 
350 
“90 
49 
“70 
290 
F1RON 
100 
200 
280 
250 
100 
440 
470 
500 
[801 
100 
200 
280 
350 
400 
440 
470 
30 
Produkt- 
ainheiten‘‘
	        
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