Fünftes Kapitel.
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Segenstand, als Produktionsmittel® und die Arbeit selbst als pro-
duktive Arbeit.”
Wenn ein Gebrauchswert als Produkt aus dem Arbeitsprozeß
herauskommt, gehen andere Gebrauchswerte, Produkte {früherer
Arbeitsprozesse, als Produktionsmittel in ihn ein. Derselbe Ge-
brauchswert, der das Produkt dieser, bildet das Produktionsmittel
jeher Arbeit. Produkte sind daher nicht nur Resultat, sondern zu-
Bleich Bedingung des Arbeitsprozesses.
Mit Ausnahme der extraktiven [auf Gewinnung von in der Natur
Yorhandenen Stoffen gerichteten} Industrie, die ihren Arbeitsgegenstand
"on Natur vorfindet, wie Bergbau, Jagd, Fischfang usw. (der Ackerbau
BO Soweit er in erster Instanz die jungfräuliche Erde selbst auf-
Roh), behandeln alle Industriezweige einen Gegenstand, der
Ohmaterial, daß heißt bereits durch die Arbeit filtrierter Arbeits-
Segenstand, selbst schon Arbeitsprodukt ist. So zum Beispiel der
“alnen in der Agrikultur. Tiere und Pflanzen, die man als Natur-
Aeodukte zu betrachten pflegt, sind nicht nur Produkte vielleicht
Sr Arbeit vom vorigen Jahre, sondern, in ihren jetzigen For-
Ken Produkte einer durch viele Generationen, unter menschlicher
u atrolle, vermittels menschlicher Arbeit, fortgesetzten Umwand-
He Was aber die Arbeitsmittel insbesondere betrifft, so zeigt
Te ungeheure Mehrzahl dem oberflächlichsten Blick die Spur ver-
SAlgener Arbeit.
wi Das Rohmaterial kann die Hauptsubstanz eines Produkts bilden,
Y nur als Hilfsstoff in seine Bildung eingehen. Der Hilfsstoff
nn vom Arbeitsmittel konsumiert, wie Kohle von der Dampf-
ns hine, Oel vom Rade, Heu vom Zugpferd, oder dem Rohmaterial
CESetzt, um darin eine stoffliche Veränderung zu bewirken, wie
W. Or zur ungebleichten Leinwand, Kohle zum Eisen, Farbe zur
me, oder er unterstützt die Verrichtung der Arbeit selbst, wie
an Beispiel zur Beleuchtung und Heizung des Arbeitslokals ver-
te Stoffe. Der Unterschied zwischen Hauptstoff und Hilfsstoff
der wimmt in der eigentlich chemischen Fabrikation, weil keines
Wien angewandten Rohmaterialien als die Substanz des Produkts
98T erscheint.®
Schi Da jedes Ding vielerlei Eigenschaften besitzt und daher ver-
_edener Nutzanwendung fähig ist, kann dasselbe Produkt das Roh-
8 ® Es scheint seltsam zum Beispiel, den Fisch, der noch nicht gefangen
bein Produktionsmittel für den Fischfang zu nennen. Bisher ist aber
‚ch nicht die Kunst erfunden, Fische in Gewässern zu fangen. in denen
"° Sich nicht vorfinden. N
ie : Diese Bestimmung produktiver Arbeit, wie sie sich vom Standpunkt
ars Sinfachen Arbeitsprozesses ergibt, reicht keineswegs hin für den
Pitalistischen Produktionsprozeß. a
| $ Storch unterscheidet das eigentliche Rohmaterial als „matiere“ von
Sy Hilfsstoften als „materiaux‘“; Cherbuliez bezeichnet die Hilfsstoffe als
"Matidreg instrumentales“.